
Der jüdische Friedhof Busenberg entstand 1824 als Verbandsfriedhof von vier jüdischen Gemeinden im Wasgau. In der Gegenwart beherbergt der Friedhof 286 Grabstätten auf einer Fläche von 25,8 Ar. Der mehrfach verwüstete Friedhof ist seit 1985 ein schützenswertes Kulturdenkmal.
Die Fläche des Friedhofs betrug zunächst knapp 19 Ar; vor 1887 wurde der Friedhof nach Westen auf insgesamt 25,8 Ar erweitert.
Nach der Machtübergreifung der Nationalsozialisten 1933 war der Friedhof Ziel einer Friedhofsschändung: Im September und Oktober 1938 wurden 114 Grabsteine umgeworfen; mindestens ein Drittel der Grabsteine wurde dabei völlig zerstört. Nach der Befreiung war der Friedhof verwildert und mit Gebüsch überwachsen; die Grabsteine waren umgeworfen und teilweise zerstört. Im Spätherbst 1945 wurden erste Säuberungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. 1955 wurde der westliche, neuere Teil des Friedhofs instand gesetzt; der östliche, ältere Teil blieb verwildert. Noch 1963 lagen im alten Teil fast sämtliche Grabsteine umgestürzt am Boden. 1972 wurde gemäß einer Vereinbarung zwischen der Busenberger Gemeindeverwaltung und der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz der gesamte Friedhof erheblich verändert: Dabei wurden überflüssige Umrandungen und Sockel entfernt, die Grabsteine standsicher gemacht, die bislang vorhandene Geländestufe zwischen altem und neuen Friedhofsteil eingeebnet sowie ein Rasen angelegt. Nach der letzten Bestattung in der Zeit des Nationalsozialismus 1939 fanden zwischen 1958 und 1979 drei weitere Beerdigungen statt.
Der Friehof gilt als einer der schönsten jüdischen Friedhöfe in der Pfalz. Man hat einen wunderbaren Blick über den Wasgau und auf die Burg Drachenfels. Lass die Athmospähre auf Euch wirken.
Wir bitten Euch respektvoll zu verhalten.
Quelle:Wikipedia