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Steinerne Kanzel Wherigo Cache

Hidden : 4/20/2025
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:





Die Talpost Lambrecht berichtete in der Ausgabe 36/2024:

Nur wenigen Wanderern im Pfälzerwald war ein Gemäuer nahe des Herrentischs bekannt, das vor hundert Jahren errichtet wurde. Lange war die Herkunft dieses rätselhaften Mauerwerks in der Art eines Podestes und die hinaufführende Treppe nicht mehr bekannt, führte doch kein Wanderweg direkt vorbei, denn die aufgesetzten Steine waren fast unsichtbar im Wald verborgen. Das Mauerwerk besteht aus unregelmäßig geformten rohen Sandsteinen, die zu einem Rondell in gut einem Meter Höhe aufgesetzt sind. Hinauf zur Plattform führen fünf behauene Sandsteinstufen, das Rondell selbst ist mit Walderde bedeckt.

Vor 25 Jahren, als Alfred Graf Zedtwitz als Forstamtsleiter des damaligen Forstamtes Lambrecht seinen Dienst antrat und "seinen" Wald inspizierte, stieß er auf dieses steinerne Rätsel. Niemand konnte über die Herkunft dieser rätselhaften Steine Auskunft geben, Hinweise auf dieses seltsame Podest waren auch in den Unterlagen des Forstamtes nicht zu finden. Der damalige Revierleiter Jochem Rahm berichtete, dass er in der Nähe des Herrentischs Franz Bauer aus Esthal zum Holzmachen eingewiesen habe. Und dieser damals 85jährige ehemalige Holzmacher habe ihm erzählt, was er von seinem Vater, ebenfalls Holzmacher, wusste:
Das Podest war in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Auftrag von Oberforstmeister Ludwig Bindewald, dem Leiter des Forstamtes Lambrecht (1907 bis 1924), aufgebaut worden. Aus dem Gespräch ergab sich, dass der Oberforstmeister sich das Rondell hat bauen lassen, um dort regelmäßig seine Förster und Waldarbeiter zu Betriebsversammlungen um sich zu scharen. Vom erhöhten Podest aus gab er seine Anweisungen zur Arbeit im Wald, wobei er sicher auch nicht mit Lob und Tadel an seine "Untergebenen" sparte.

Die folgenden zwölf Forstamtsleiter setzten auch angesichts der allgemeinen Modernisierung in der Waldbewirtschaftung die Tradition der persönlichen Ansprache mitten im Wald nicht mehr fort und so blieb die Steinerne Kanzel zwar ohne Funktion, aber auch der Nachwelt erhalten. Die heutige Forstdirektion Johanniskreuz mit Forstamtsleiter Niklas Tappmeyer und Revierleiter Dirk Neumann erinnerten sich nun der "Steinernen Kanzel" und beschrifteten sie, zumal die Kanzel in diesem Jahre ihr "Hundertjähriges" feiert. Zeitgleich wurde an die 25 Jahre zurückliegende reformbedingte Schließung des Forstamtes Lambrecht erinnert samt des bevorstehenden 90. Geburtstags von Alfred Graf Zedtwitz, dem letzten Leiter des 1999 aufgelösten Forstamtes Lambrecht.

Infotafel vor Ort

Die im Staatswald des Reviers Morschbach auf Frankenecker Gemarkung gelegene Steinerne Kanzel wurde - nach mündlicher Überlieferung - in den 1920er Jahren erbaut, in der Amtszeit von Ludwig Bindewald, Forstmeister des Forstamtes Lambrecht von 1907 bis 1924.

Die Kanzel ermöglichte es - wie in einer Kirche - von erhöhter Stelle bei Versammlungen zu sprechen. Die Kanzel steht nun still und leise im Wald, ein Relikt aus alter Zeit...


Um an die Koordinaten des Caches zu kommen, müsst ihr zunächst die Reverse-Cachebox herunterladen, bitte verwendet die neueste Version!

Zum Spielen der Cartridge dienen die folgenden drei Codes:

Code 1 732337
Code 2 334459
Code 3 311673

Additional Hints (No hints available.)