Herzlich Willkommen am Dreherhäusleweiher!
Die Geheimtipp Serie 1-3 sind Teile des "Höchenschwander Sagenpfads" und können miteinander verbunden werden.
Geschichte:
Vor etwa 150 Jahren gab es in den Wäldern um Höchenschwand Höfe und eine eigene Siedlung mit einer Mühle, die im Jahr 1305 als „Ladebacher Höfe“ erwähnt wurde. 1562 wurde der Name durch „Draierhüsle“ ("Draier" Alemannisch = Drechseln) ersetzt. Der Weiher und die Brücke hatten früher strategische Bedeutung als einzige Verbindung ins Schwarzatal.
Das Dreherhäusle wurde 1886 abgerissen und in Höchenschwand hinter der Kirche wieder aufgebaut.
Mit dem Beginn des Tourismus im 19. Jahrhundert wurde der Weiher zum Badesee umgestaltet, und eine Skisprungschanze auf der Ostflanke des Labacherberges wurde gebaut. Heute sind nur noch Überreste alter Höfe und Wege sichtbar, die auf die historische Besiedlung und Nutzung der Region hinweisen.
Sage: die Nixe vom Dreherhäusleweiher
Vor langer Zeit standen um den Dreherhäusleweiher einige alte Höfe und eine Mühle. In einem dieser Höfe lebten eine Magd und ein Knecht, die unsterblich ineinander verliebt waren. Da sie jedoch Leibeigene waren, durften sie ohne die Zustimmung des Bauern nicht heiraten. Sie baten den Bauern um Erlaubnis, doch dieser wollte nicht, dass sie zusammenkommen, weil er andere Pläne hatte: Er wollte den dümmlichen Sohn als Schwiegersohn und die Magd als Bäuerin auf dem Hof sehen, und den fleißigen Knecht als Vorarbeiter seiner Mühle. Es kam zu einem Streit, und der Knecht verließ den Hof, um als Flößer auf dem Rhein zu arbeiten, in der Hoffnung, viel Geld zu verdienen und später reich zurückzukehren.
Die Magd wurde schwanger, doch niemand durfte wissen, dass sie ein Kind erwartete. Sie war verzweifelt, weil sie keine Zukunft sah und wartete sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Liebsten. Eines Nachts lief sie zum Weiher, wollte sich das Leben nehmen, doch eine Nixe erschien ihr, tröstete sie und sagte, dass ihr Knecht in zwei Tagen wiederkäme. Die Magd hielt das für einen Traum, doch tatsächlich kam der Knecht nach zwei Tagen mit einem großen Sack voller Münzen zurück, kaufte sich und die Magd frei, und sie konnten ein kleines Stück Land erwerben, auf dem sie glücklich und bescheiden lebten.Früher suchten viele Menschen den Rat der weißen Nixe, die angeblich bei Wassergeräuschen erscheint, wenn man nur lange genug aufs Wasser schaut oder sie ruft.
Zum Cache:
Euer Cachermobil könnt ihr am Schwimmbad (Waldfreibad) abstellen und von dort den Dreherhäusleweg zum Dreherhäusleweiher laufen. Vom Parkplatz zum Weiher sind es ein bisschen mehr als 1 km.
Den Cache findet ihr auf der "Insel" über der kleinen "Brücke".
Der Weg muss nicht verlassen werden und es muss auf keinen Fall geschwommen oder im Morast herumgeklettert werden.
Sonst einfach den Hinweis beachten und die Natur genießen.
Happy Caching! ♥