Im 2. Weltkrieg war Frankfurt von einem Ring von Flakbatterien umgeben, um das Stadtgebiet, die Industrie- und Verkehrsanlagen (Flughafen, Bahnlinien) vor den englischen und amerikanischen Bomberangriffen zu schützen. "Flak" bedeutet Flugabwehrkanone. In der Ostgemarkung von Neu-Isenburg hat sich ein Teil einer solchen Flakstellung erhalten. Sie steht jetzt unter Denkmalschutz.
Zu einer Flakstellung gehörte eine umfangreiche Infrastruktur: Mannschaftsbaracken, Munitionsbunker, Kommandostellungen mit Auswertungsinstrumenten, Horchgeräten und Scheinwerferstellungen. Diese Infrastruktur ist nach dem Krieg fast vollständig beseitigt worden. Hier an dieser Stelle des Sprendlinger Waldes erkennt man jedoch noch die Überreste dreier Scheinwerferstellungen, die in historischen Hügelgräbern angelegt wurden. Sichtbar an der deutlichen Ringwall-Struktur. Dort standen während des Krieges Scheinwerfer mit einem Durchmesser von 150 cm bzw. 200 cm.
Im Oktober 2018 wurden die Stellungen von der Kolpingfamilie Neu-Isenburg und den Freunden Sprendlingens freigeräumt, damit sie als "Denk-Mal" an diese schrecklichen Kriegsereignisse langfristig erhalten bleiben. Mehr lesen kann man hier: LINK
Der Cache befindet sich im Ringwall bei der Erinnerungs-Stele des Heimatvereins.