Was feiern wir am Blue Switch Day?
Traditionell am 2. Mai eines jeden Jahres feiert die Geocaching Community der Blue Switch Day: An jenem Tag im Jahr 2000 wurde nämlich der GPS-Empfang für alle möglich. Das künstliche Störsignal, das bisher GPS-Satelliten quasi unsichtbar gemacht hatte, wurde durch das Umlegen eines Hebels („Switch“) ausgeschaltet.
Ab diesem Zeitpunkt war die Grundlage für Geocaching verfügbar. Und nicht nur für unser liebstes Hobby, sondern eben auch für so viele Dinge, die für uns mittlerweile wie selbstverständlich zu unserem Leben gehören: Navigation im Auto, Fitness Tracker auf der Wanderstrecke oder eben auch während einer Geocaching-Tour. Ohne GPS-Signale läuft vieles nicht so, wie wir es gewohnt sind.
Vor dem erste Blue Switch Day im Mai 2000 wurde GPS vom Militär genutzt. Ein künstliche Störung machte das Signal unkenntlich. „Selektive Verfügbarkeit machte die Nutzung der GPS-Technologie für die breite Öffentlichkeit unzugänglich. In den Vereinigten Staaten war das Militär bis Mai 2000 die einzige Einheit mit Zugang zu dieser Technologie; die US-Regierung „legte den Schalter um“ und machte GPS für alle verfügbar.“ (Quelle: Blog auf www.geocaching.com, 12.04.2022)
Einen Tag nach dem besagten Blue Switch Day, also am 3. Mai 2000, wurde bereits der erste Geocache gelegt: ein schwarzer Plastikeimer, der an der Position N 45° 17.460 W 122° 24.800 in der Nähe von Portland (USA) vergraben wurde und Tauschgegenstände wie eine Computerspiel-CD, ein Buch und ein paar Tauschgegenstände beinhaltete. Eine unscheinbare Aktion, die nur kurze Zeit später schon rund um den Globus Bekanntheit erlangen sollte