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Wildsbergquelle Multi-Cache

Hidden : 4/30/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Zur Geschichte: 

Als in den 1950er Jahren der Fremdenverkehr in Beiseförth aufkam und man nach neuen Attraktionen suchte, erinnerte man sich daran, dass sich schon vor Jahrzehnten die Landwirte mit dem etwas säuerlich schmeckenden, kohlensäurehaltigen Wasser einer Quelle am Wildsberg erfrischten. Bereits Merian hatte 1655 in seiner Topographia Hassiae berichtet, dass „jenſeit der Fulda, am Ufer, unterm Wildsberge, ein anmuhtiger Sauerbrunne“ lag. 

Nach längerem Suchen mit der Wünschelrute auf dem Wiesengrundstück zwischen B83 und Bergabhang im Jahre 1953 schlug hier die Rute mehrfach aus und man startete eine Bohrung, die in rund 40 Metern Tiefe tatsächlich eine noch unbekannte Mineralquelle mit einer sehr ausgewogenen chemischen Zusammensetzung zu Tage brachte. 

Um die Quelle für den Fremdenverkehr und als Heilwasser zu nutzen, entschlossen sich die Initiatoren des Projekts, die Quelle an einen branchenkundigen Interessenten zu veräußern. Von nun an trug das Wasser den Namen „Wildsbergquelle“. Neben den Hallen mit den Abfüllanlagen an der B83 gab es einen Kiosk und einen Trinkbrunnen. 

1968 erfolgte ein weiterer Besitzerwechsel, neue Fabrikations- und Lagerhallen wurden errichtet und außerdem wurde von der Firma ein „Brunnenhaus“ mit Wassertretbecken und Trinkbrunnen gebaut.


Das Brunnenhaus früher. 

Außerdem wurde vom Technischen Hilfswerk ein Steg über die Fulda errichtet, um einen besseren Zugang von Beiseförth zur Wildsbergquelle zu schaffen. Dieser eher provisorische Fuldasteg wurde 1983 durch die immer noch bestehende (seit Jahren gesperrte) Brücke ersetzt. 


Das THW errichtet den Holzsteg über die Fulda. 

Um der Nachfrage nach Mineralwasser gerecht zu werden, wurden 1972 sowie 1998 insgesamt drei weitere bis zu 120 Meter tiefe Bohrungen vorgenommen. Im Jahre 1997 produzierten 70 Mitarbeiter verschiedene Mineralwässer unter den Markennamen „Wildsbergquelle“, „Fuldataler“ und „Felsenquelle“, Fruchtsäfte sowie Limonaden. 


Produkte der Wildsbergquelle aus verschiedenen Zeiten. 

Täglich verließen 30 bis 40 Lastzüge (im Sommer auch mal doppelt so viele) die Wildsbergquelle. Hauptabnehmer waren große Supermarktketten, aber auch ins Ausland, u. a. nach Russland, Malaysia und Saudi-Arabien, wurde das Mineralwasser aus Beiseförth geliefert. 


Lkw der Wildsbergquelle (Modell). 

Ende 2009 endete die Abfüllung von Mineralwasser und anderen Getränken an der Wildsbergquelle. Die Lagerhallen werden heute von einer Spedition genutzt, die Quelle(n?) von einem Medizintechnikhersteller aus dem Nachbarort. 

Zum Cache: 

Parken ist gegenüber der Wildsbergquelle an der Brücke über die Fulda möglich. Achtung beim Überqueren der B83! 


Stage 1: Brunnenhaus. 

An Stage 1 hast Du einen Blick auf das ehemalige Brunnenhaus; das Grundstück darf leider nicht betreten werden. Hier befindet sich ein weißes Blechschild an der Gittertür. Zähle die Buchstaben (ein Bindestrich ist kein Buchstabe) auf dem Schild. Das Ergebnis sei A


Stage 2: Quellfassung. 

An Stage 2 befindet sich eine Quellfassung. Unterhalb der Türklinke ist ein Großbuchstabe deutlich zu erkennen. Dessen Buchstabenwert sei B

Das Final findest Du bei: N 51° 05.[(10×B)+A] E 009° 33.[17×(A+B)].

Additional Hints (Decrypt)

Teramfgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)