Die Geocaching-Panne und ihre unerwartete Wendung
„Hast du das Passwort für den nächsten Cache schon herausgefunden?“ fragte Ben aufgeregt, während er sich durch das Dickicht kämpfte.
Lena, seine Geocaching-Partnerin, grinste und hielt ihr Handy hoch. „Natürlich! Ohne Passwort geht es ja nicht weiter. Komm, der nächste Punkt ist ganz in der Nähe!“
Die beiden folgten der Karte und fanden sich bald an einer alten Eiche wieder. Ben war begeistert. „Das ist der perfekte Ort, um einen eigenen Petling zu verstecken!“ Er kramte in seinem Rucksack, zog einen kleinen Kunststoffbehälter hervor und holte tief Luft.
„Okay, ich werde ihn da oben auf einen Ast werfen. Wird eine echte Herausforderung, ihn zu bergen!“ Er schleuderte den Petling mit voller Kraft – und sah mit Entsetzen, wie er sich zwischen zwei Ästen verhakte.
„Super gemacht,“ lachte Lena. „Der steckt bombenfest!“
Ben seufzte und überlegte fieberhaft. „In einem Forum für Geocacher aus dem Ausland habe ich mal einen Trick gesehen. Die benutzen eine lange Schnur mit einem kleinen Gewicht dran…“
Mit etwas Bastelei improvisierten die beiden ein Wurfseil. Nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang es Ben endlich, den Petling herunterzuholen. Triumphierend hielt er ihn hoch.
Am Abend, bei einem Treffen der lokalen Geocacher-Gruppe, durfte er seine Geschichte vom Missgeschick vortragen. Mit einem Augenzwinkern begann er: „Leute, ich habe heute gelernt, dass man vor dem Werfen eines Petlings in einen Baum vielleicht erst nachdenkt, ob man ihn auch wieder herunterbekommt…“
Die Gruppe lachte, und Ben wusste: Diese Panne würde er nie vergessen.
Bitte NICHT auf den Baum klettern, sondern eine Angel nutzen.