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A Century of Film: Science Fiction Mystery Cache

Hidden : 10/5/2025
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


A CENTURY OF FILM: SCIENCE FICTION
Version 1.02 vom 07.10.2025 (Änderung der Fragestellung zu Variable F1)
Version 1.01 vom 07.10.2025 (Präzisierung der Fragestellung zu Variable F1)
Version 1.0 vom 05.10.2025
 
Dieser Geocache ist Teil einer Serie über die Geschichte des Films:

GCAJN90 A Century of Film: The Western
GCAM0ZE A Century of Film: The Epic
GCB9ZJM A Century of Film: The Music(al) Film
GCB6WKN A Century of Film: Science Fiction
GCBEQ4Z A Century of Film: Love

Vielen Dank an meine bewährten Betatester vom Team viennachache und vom Team hweg, diesmal wieder unterstützt vom ausgewiesenen Cineasten Sondheim67.



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY 2.0, Author: NASA Goddard Space Flight Center, Modifications: applied, Source: flickr.com


Einleitung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts experimentierten unabhängig voneinander gleich mehrere Personen mit dem Prinzip der Serienfotografie. Am 1. November 1895 fand im Varieté Wintergarten in Berlin  durch die Brüder Skladanowsky die erste Präsentation bewegter Bilder vor einem zahlenden Publikum statt. Trotzdem gilt im allgemeinen aber erst eine Vorführung der Brüder Lumière am 28. Dezember 1895 im Salon Indién des Grand Café in Paris als eigentliche Geburtsstunde des Mediums Film. Ob an diesem Tag auch schon ihr berühmter Film L'Arrivée d'un train en gare de La Ciotat zur Aufführung kam, ist umstritten. Bemerkenswert ist jedenfalls, dass bereits kurze Zeit nach diesen ersten Experimenten eine regelmäßige Produktion von Filmen mit Spielhandlung einsetzte.


Was ist zu tun?

Ich möchte euch mit dieser Serie von Geocaches zu einem Streifzug durch die Geschichte des Films einladen. Jeder einzelne Geocache einer möglichen Serie ist dabei einem bestimmten Genre gewidmet und enthält, beginnend in den 1900er-Jahren, jeweils genau einen Film pro Jahrzehnt. Als letzten Film jedes Geocaches präsentiere ich dann noch mein persönliches Highlight zum jeweiligen Genre. Jeder der solcherart vorgestellten Filme konfrontiert euch in der Folge mit einem kleinen Potpourri an unterschiedlichen Herausforderungen:

1 Eure erste Aufgabe ist es, mit Hilfe des einleitenden Zitats und einer kurzen Beschreibung des Inhalts herauszufinden, um welchen konkreten Film es überhaupt geht. Auch die da und dort in die Antwortboxen eingetstreuten Hyperlinks können dabei helfen.
2 Danach gilt es, eine Frage primär zum Inhalt des jeweiligen Filmes zu beantworten. Dazu ist es nicht erforderlich, das jeweilige Werk in voller Länge anzusehen. Alles, was ihr benötigt, findet ihr mit Hilfe von Google, der deutschen und englischen Wikipedia oder Youtube.
3 Zuletzt seid ihr dann noch aufgerufen, eine Frage primär zum Hintergrund des gesuchten Werkes zu beantworten, die euch mitunter auch ein erhebliches Stück vom eigentlichen Film wegführen kann.

Noch ein paar Hinweise:
Bei den Lösungen der einzelnen Aufgaben handelt es sich um ein- bis vierstellige Zahlen.
Die beiden Fragen zu jedem Film sind grundsätzlich unabhängig voneinander zu sehen. Die jeweils zweite Frage bezieht sich jedenfalls wieder auf den ursprünglichen gesuchten Film, auch wenn mit der ersten Frage ein Sidestep zu einem ganz anderen Film unternommen wurde.
Bei den Bildern zu den einzelnen Filmen handelt es sich aus urheberrechtlichen Gründen nicht um originale Szenenfotos, sondern um dazu passende generische Abbildungen.
Genaues Lesen hilft! Kleine Rufzeichen (!) im Fragetext weisen auf besonders fehleranfällige Stellen hin.



Und jetzt Film ab!




License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: PDM 1.0, Author: Roger-Viollet, Modifications: applied, Source: snl.no

Leider kein Zitat ... Stummfilm!

Wie kaum ein anderer seiner Zeit, erkannte der französische Illusionist und Zauberkünstler Georges Méliès schon sehr früh die bisher ungeahnten Möglichkeiten, die das eben erst erfundene Medium Film zum Erzählen von fantasievollen Geschichten bot. Und so schuf er 1902 mit dem gesuchten Film eines der bekanntesten Werke der Frühzeit des Films, wobei er selbst nicht bloß Regie führte, sondern auch als Produzent, Drehbuchautor, Hauptdarsteller sowie als Szenen- und Kostümbildner fungierte. Mit einer ganz wunderbaren Mischung aus Einfallsreichtum, erfrischender Naivität und einem für 1902 geradezu unfassbaren Feuerwerk an Spezialeffekten erzählt er - basierend auf den Werken von Jules Verne und H.G. Wells - in insgesamt 16 Minuten die Geschichte der ersten Reise zum Mond.


A1 Der Film ist auch aus heutiger Sicht absolut sehenswert, vor allem wenn man dabei bedenkt, dass Georges Méliès diese Aufnahmen vor mittlerweile 123 Jahren geschaffen hat. Lasst euch das auf gar keinen Fall entgehen (externer Link). Im Film wird die Raumkapsel mit den Astronauten vor dem eigentlichen Start von einer ganzen Gruppe attraktiver Damen (dargestellt von den Balletttänzerinnen des Théâtre du Châtelet) in die Kanone geschoben. Verwendet die Anzahl der in zwei Reihen(!) marschierenden Damen, welche die Raumkapsel in die Kanone schieben als Variable A1.

A2 Die große Leidenschaft des frühen Georges Méliès galt der Zauberei, mit der er im Zuge eines Aufenthalts in London erstmals in Berührung gekommen war. Ab 1885 absolvierte Méliès selbst erste Auftritte als Zauberer. Mit dem Erlös aus dem Verkauf seines väterlichen Erbes erwarb er ein altes Pariser Theater, das nach einem berühmten französischen Zauberkünstler benannt war. Dieses betrieb er in den ersten Jahren als Zauber- und Féerientheater, ließ es aber 1896 zum Kino umgestalten. Verwendet die Anzahl der Buchstaben des vollständigen Namens des Zauberkünstlers (4 Wörter, der Bindestrich ist selbstverständlich zu ignorieren), nach dem das Theater benannt war, als Variable A2.

A = A1+ A2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: Pixabay, Author: AdisResic, Modifications: applied, Source: pixabay.com

Leider kein Zitat ... Stummfilm!

Der gesuchte dänische Film entstand im Sommer des Jahres 1918, stammt also aus der Zeit, in welcher die unfassbaren Schrecken des zu Ende gehenden Ersten Weltkriegs allgegenwärtig sind. In diesem Kontext ist auch die zutiefst pazifistische Botschaft des Werks zu verstehen. Im Film sind ganz deutlich Einflüsse des 1910 bzw. 1914 in zwei Teilen erschienenen Romans Die Weltensegler von Albert Daiber zu erkennen, der die friedliche und demokatische Gesellschaft des Mars als politisches Gegenmodell zum deutschen Kaiserreich in den Mittelpunkt stellt. Der Film traf mit seiner (aus heutiger Sicht mitunter recht pathetischen) Friedensbotschaft aber offenbar genau den Nerv der Zeit und wurde auch deshalb zu einem enormen Erfolg.


B1 Am Höhepunkt des Films (externer Link) nimmt der junge Avanti Marya, die Tochter des Weisheitsfürsten, zur Frau. Gemeinsam mit ihr tritt er danach - nach etwas mehr als einer Stunde Laufzeit - die Heimreise zur Erde an (Hjemrejsen), um die zentrale Friedensbotschaft der Marsianer zu übermitteln, dass alle Geschöpfe Sprossen ein- und derselben Leiter seien, die zur Ewigkeit emporführt. Die entsprechende Texttafel im Film enthält in der 5. und 6. Zeile einen poetischen dänischen Vers, der mit den Worten Kærlighedens høje eingeleitet wird. Wandelt alle Buchstaben des letzten Worts(!) dieses Verses (3 Buchstaben) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable B1.

B2 Obwohl dies heute kaum bekannt ist, war Dänemark in der Stummfilmzeit eines der wichtigsten filmproduzierenden Länder überhaupt. Insbesondere die das gesuchte Werk produzierende Nordisk Film, heute eine der ältesten noch bestehenden Filmgesellschaften der Welt, feierte in dieser Zeit große Erfolge, die weit über die Grenzen Dänemarks hinaus strahlten. Das damals populärste Aushängeschild des dänischen Films war eine 1881 geborene Schauspielerin, die sich im fortgeschrittenen Alter im Zuge eines Handgemenges in einer Straßenbahngarnitur in einer österreichischen Stadt verletzte und im Krankenhaus behandelt werden musste. Verwendet die vierstellige Jahreszahl dieses Unfalls als Variable B2.

B = B1+ B2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: PDM 1.0, Author: Futuristic Society, Modifications: applied, Source: flickr.com

Leider kein Zitat ... Stummfilm!

Das gesuchte Werk erwies sich bei seinem Erscheinen im Jahr 1927 als kommerzielles Fiasko und führte die produzierende Universum Film AG (UFA) an den Rand des Bankrotts. Dieser konnte nur dadurch abgewendet werden, dass das Unternehmen zur Gänze durch den späteren nationalsozialistischen Reichswirtschaftsminister Alfred Hugenberg aufgekauft wurde. Dessen Geisteshaltung war Grundlage für die zutiefst fragwürdige Rolle der UFA während der nationalsozialistischen Diktatur. Heute gilt das monumentale Werk von Regisseur und Drehbuchautor Fritz Lang als eines der einflussreichsten Meisterwerke der Filmgeschichte. Mit der einleitenden und abschließenden Methapher Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein propagierte der Film damals die unbedingte Notwendigkeit einer Aussöhnung der herrschenden Klasse und der Arbeiterschaft.


C1 Bei der Premiere des Films am 10. Jänner 1927 hatte der Film eine Länge von 4.189 Metern, was einer Laufzeit von etwa 153 Minuten entsprach. Aufgrund der negativen Reaktionen von Kritik und Publikum wurde der Film drastisch gekürzt (manche Quellen verwenden das Wort verstümmelt) und im August 1927 neu ins Kino gebracht. Das herausgeschnittene Material und alle Kopien des Originalfilms wurden vernichtet, die Premierenversion galt als unwiederbringlich verloren. Wie durch ein Wunder tauchte viele Jahrzehnte später in einer südamerikanischen Stadt eine zwar beschädigte, aber nahezu vollständige 16 mm-Kopie der ursprünglichen Version auf. Diese wurde verwendet, um in akribischer Kleinarbeit die heute gebräuchliche Version zu rekonstruieren. Wandelt alle Buchstaben des Namens der südamerikanischen Stadt (2 Wörter) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable C1.

C2 Im Jahr 1984 schuf ein bekannter italienischer Musikproduzent und Komponist eine weitere Version des Klassikers. Sein ursprünglicher Plan war eigentlich nur, den Stummfilm mit einem modernen Soundtrack zu unterlegen. Letztlich ging er jedoch weit darüber hinaus. Er ersetzte die unzähligen Texttafeln durch Untertitel, ließ den Film an mehreren Schlüsselstellen handcolorieren, ergänzte einzelne wiederentdeckte Szenenfragmente und passte den Schnitt den damaligen Sehgewohnheiten an (externer Link). Sein Ziel, den Klassiker einem modernen Publikum näherzubringen, wurde sehr kontroversiell aufgenommen, die Meinungen reichten von popkulturelle Ausschlachtung bis zu kreativer Brückenschlag. Derselbe Komponist war 1986 auch für die Musik eines oscargekrönten Songs aus einem weltbekannten Militärfilm verantwortlich. Verwendet die zweistellige Zahl aus der Typenbezeichnung des Kampfflugzeugs, das der Held dieses Filmes wiederholt fliegt, als Variable C2.

C = C1+ C2




License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: Pixabay, Author: sharkolot, Modifications: applied, Source: pixabay.com

Leider kein Zitat ... Stummfilm!

Während in den frühen Science Fiction-Filmen wissenschaftliche Erkenntnisse und physikalische Gesetzmäßigkeiten - wenn überhaupt - nur eine untergeordnete Rolle spielten, so muss dieser bemerkenswerte sowjetische Film aus dem Jahr 1936 geradezu als Gegenentwurf betrachtet werden. Zwar wurde das gesuchte Werk noch als Stummfilm produziert, was auch zu dieser Zeit bereits als Anachronismus betrachtet werden muss, dafür sind die Trickaufnahmen der Raumfahrt und vor allem die Szenen auf dem Mond für die Zeit geradezu revolutionär. Das liegt zu einem Gutteil daran, dass der russische Raketenpionier Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski aktiv in die Produktion eingebunden war und seine Expertise direkt in die Darstellungen einfloss.


D1 Bereits mit der Gründung der Sowjetunion im Jahr 1922 entstanden erste Ideen für das Neue Moskau. Die Hauptstadt sollte nicht mehr vom zaristischen Baustil, sondern vom neuen sozialistischen Klassizismus geprägt sein. Die Entstehungszeit des gesuchten Films war von umfangreichen diesbezüglichen Planungsaktivitäten geprägt. Während die Kamera gleich zu Beginn des Films über die gigantische Startrampe für das Raumschiff schwenkt (externer Link), ist im Hintergrund(!) als Matte Painting mehrfach ein Gebäude zu sehen, das zu diesem Zeitpunkt gar nicht existierte. Dieser Palast sollte das höchste Gebäude der Welt werden. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs besiegelte jedoch das Ende der Planungen für das Monumentalbauwerk. Verwendet die vierstellige Jahreszahl, zu der das geplante Gebäude auf einer sowjetischen Briefmarke der Serie Architektur des neuen Moskau abgebildet wurde als Variable D1.

D2 Der wissenschaftliche Berater des Films Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski sagte einst „Es stimmt, die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten.“ Die Liste seiner bahnbrechenden Erkenntnisse und Erfindungen ist lange. So gehen unter anderem der Bau des ersten Windkanals in der Sowjetunion, die Erforschung von flüssigem Raketentreibstoff und die Prinzipien einer Mehrstufenrakete und eines Weltraumlifts auf ihn zurück. Die Sowjetunion ehrte Ziolkowski nach seinem Tod anlässlich eines runden Geburtstags mit der Prägung einer 1-Rubel-Münze. Zu welchem runden Geburtstag fand diese posthume Ehrung statt? Verwendet die entsprechende Zahl als Variable D2.

D = D1+ D2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC0, Author: pxhere, Modifications: applied, Source: pxhere.com

You didn't think you'd get away with it, did you Ming?

Ganz anders als die Science Fiction-Filme in den Jahrzehnten zuvor, erhebt dieser Film keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder tiefgehende Botschaften. Das gesuchte Werk aus dem Jahr 1940 basiert auf einem ungemein populären Comic von Alex Raymond und ist die dritte Ausgabe eines sogenannten Serial-Films zu diesem Thema. Bei Serial-Films handelte es sich um Serien von zumeist zwölf Kurzfilmen mit durchgehender Handlung, die Woche für Woche als Vorfilm vor dem eigentlichen Hauptfilm in den Kinos liefen und jeweils mit einem Cliffhanger to be continued... endeten. Die ersten beiden Ausgaben dieser ungemein erfolgreichen Comic-Verfilmungen mit ihrem strohblonden Protagonisten waren bereits in den Jahren 1936 und 1938 erschienen.


E1 Die gesuchte dritte(!) Auflage eines Serial-Films zu diesem Thema wurde im Jahr 1940 veröffentlicht. Insgesamt besteht dieser Serial-Film aus zwölf Kurzfilmen mit durchgehender Handlung. Jede dieser inhaltlich nicht abgeschlossenen Episoden weist einen eigenen Titel auf. Wenn man sich die einzelnen Episodentitel (im englischen Original) durchliest, fällt auf, dass gleich mehrfach gestorben wird. Das Wort Death kommt dementsprechend mehrfach in den Titeln vor. Verwendet die Anzahl des Vorkommens des Wortes Death in den zwölf Episodentiteln des gesuchten Films als Variable E1.

E2 Der legendäre italienische Filmproduzent Dino De Laurentiis beabsichtigte, eine moderne Adaption des gesuchten Films zu produzieren. Um das Jahr 1975 entbrannte ein Streit um die Filmrechte zwischen De Laurentiis und einem gewissen George Lucas, der genau dasselbe plante. Als Lucas erkannte, dass er die Rechte nicht bekommen würde, beschloss er, eine eigene Weltraum-Saga zu schaffen - die Geburtsstunde von Star Wars. Laurentiis aber produzierte im Jahr 1980 seine Version des gesuchten Films und engagierte für den Soundtrack eine britische Band, von der er bis dato nicht einen einzigen Song gehört hatte. Wandelt alle Buchstaben des Geburtsnamens (2 Wörter) des legendären Frontmans dieser Band nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable E2.

E = E1+ E2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY 2.0, Author: Joe Haupt, Modifications: applied, Source: flickr.com

Humanity was saved by the littlest things, which god in his wisdom had put upon this earth.

Beim gesuchten Film aus dem Jahr 1953 handelt es sich um die Verfilmung eines Romans aus dem Jahr 1898 und einen der ersten Filme, der das Thema einer außerirdischen Invasion auf die Erde aufgreift. Allerdings verlegt der gesuchte Film die Handlung aus dem 19. Jahrhundert in die damalige Gegenwart. Steht die Invasion im Roman sinnbildlich für die Unterdrückung indigender Völker durch den britischen Kolonialismus, so sind im Film die außerirdischen Angreifer als Metapher für die allgegenwärtige Bedrohung durch Atomwaffen und den Kalten Krieg zu verstehen. Beide Werke gelangen letztlich zu der Einsicht, dass die Menschheit trotz ihres Fortschrittsglaubens und ihrer vermeintlichen Stärke am Ende zwingend scheitern würde und eine Rettung nur durch außerhalb der menschlichen Kontrolle liegende Kräfte (Natur) oder Mächte (Religion) möglich scheint.


F1 In einer kurzen Sequenz auf YouTube (externer Link) wird in einem Ausschnitt aus dem gesuchten Film die Zerstörung einer bekannten, detailgetreu nachgebauten amerikanischen Großstadt gezeigt. Unter Berücksichtigung der verfügbaren technischen Möglichkeiten waren diese Aufnahmen zum damaligen Zeitpunkt wegweisend. Am Ende des Videos wird ein sehr markantes, 32-stöckiges Amtsgebäude dieser Westküstenmetropole(!) von den außerirdischen Invasoren zerstört. Das betreffende Gebäude existiert aber glücklicherweise noch heute. Sucht es mit Google StreetView auf und positioniert euch genau vor dem Haupteingang an der nordwestlichen Gebäudeseite. Verwendet die Anzahl der gleichartigen amerikanischen Flaggen über dem Eingangsportal (die schwarze Flagge am rechten Rand des Portals ist zu vernachlässigen) als Variable F1.

Ich musste leider erfahren, dass zumindest zwei unterschiedliche Darstellungen dieses Portals im Internet kursieren (vielen Dank an Vorzimmerdrache und tischi65 für den Hinweis). Solltet ihr auf eine ungerade Anzahl kommen, zählt 1 zum Ergebnis hinzu.

F2 Sonntag, 30. Oktober 1938, kurz nach 20:00 Uhr. Im Radio läuft ein belangloses Musikprogramm. Doch plötzlich wird dieses von einer Eilmeldung unterbrochen. Außerirdische Invasoren wären auf der Erde gelandet und lieferten sich erbitterte Kämpfe mit dem Militär. Es folgen zahlreiche weitere, zunehmend panikerfülltere Nachrichtenmeldungen. Gemäß Berichten aus der damaligen Zeit brach entlang der Ostküste vielerorts Panik aus. Doch es war alles nicht wahr. Ein bis dahin weitgehend unbekannter Theaterregisseur hatte die Idee geboren, den Roman, auf dem der gesuchte Film basiert, in die damalige Gegenwart zu verlegen und als Radio-Hörspiel zu inszenieren. Und er verwendete falsche Radiomeldungen als Stilmittel. Drei Jahre später inszenierte der zu diesem Zeitpunkt bereits als Wunderkind gefeierte Regisseur einen Film, der heute als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte gehandelt wird. Dieser Film ist untrennbar mit einem einzelnen Wort verbunden, dessen Ausspruch die Schlüsselstelle des Films markiert. Wandelt alle Buchstaben dieses einzelnen Wortes nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable F2.

F = F1+ F2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY 2.0, Author: Rosenfeld Media, Modifications: applied, Source: flickr.com

I'm sorry Dave, I'm afraid I can't do that.

Das rätselhafte Meisterwerk aus dem Jahr 1968 wurde von seinem Schöpfer als starkes visuelles und emotionales Erlebnis konzipiert. Weil allzu viele Worte oder Erklärungen dieser Idee zuwiderlaufen würden, wird im gesuchten Film über weite Strecken auf beides verzichtet. An der Oberfläche nimmt das Werk die Zusehenden mit auf eine Reise durch die Entwicklung der Menschheit von der Urzeit bis in eine neue, unbekannte Daseinsform. Ein mysteriöser Monolith steht dabei symbolisch für äußere Impulse, welche die jeweiligen Entwicklungssprünge ermöglichen - technologisch sowie geistig. Auf einer höheren Ebene soll der Film nach den Worten seines Schöpfers die Zusehenden philosophisch herausfordern. Erklärungen zum Gesehenen werden bewusst nicht geliefert, um eine Situation vergleichbar mit dem Betrachten eines Gemäldes oder dem bewussten Anhören eines Musikstücks zu schaffen.


G1 In einer frühen Phase der Produktion war ein weltbekanntes IT- und Beratungs-unternehmen maßgeblich in das Design der gezeigten Zukunftstechnologien eingebunden. So ist es kein Zufall, dass das Logo dieses Unternehmens gleich an mehreren Stellen im Film zu sehen ist, so beispielsweise im Cockpit der Orion III-Raumfähre oder an den Armkonsolen der Astronauten. Obwohl von den Verantwortlichen immer wieder energisch bestritten, findet sich der Name des Unternehmens zufälligerweise auch an viel prominenterer Stelle wieder. Ersetzt einfach einmal jeden Buchstaben des Namens des Bordcomputers der Discovery One durch den jeweils im Alphabet nachfolgenden Buchstaben. Got it? Verwendet das vierstellige Gründungsjahr dieses Unternehmens als Variable G1.

G2 Nach einem der bekanntesten und am häufigsten zitierten und parodierten Match Cuts der Filmgeschichte überhaupt (externer Link) nähert sich im gesuchten Film die Orion III-Raumfähre in einer visuell beeindruckenden Sequenz der im Weltraum rotierenden Space Station 5. Die Szene wird - ungewöhnlich für einen Science Fiction-Film - von den Klängen des Walzers An der schönen blauen Donau von Johann Strauss (Sohn) untermalt. Für die Eröffnungsszene des Films fand ein bekanntes Musikstück eines anderen Komponisten gleichen Nachnamens Verwendung. Dieses wurde für das Soundtrack-Album aus lizenzrechtlichen Gründen von den Berliner Philharmonikern unter Karl Böhm eingespielt. Im Film selbst ist aber eine andere Version zu hören. Verwendet die Anzahl der Buchstaben des vollständigen deutschsprachigen Geburtsnamens des Dirigenten (6 Wörter) der im Film verwendeten Version des Musikstücks während der Eröffnungsszene als Variable G2.

G = G1+ G2




License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY-SA 2.0, Author: Artur Rydzewski, Modifications: applied, Source: flickr.com

I admire its purity. A survivor... unclouded by conscience, remorse, or delusions of morality.

Der gesuchte Film aus dem Jahr 1979 lässt sich lange Zeit, bis das namensgebende Alien erstmalig vollständig gezeigt wird. Bis dahin beschränkt sich der Film auf Andeutungen, Schatten oder rasant geschnittene Teilansichten, was in den Köpfen der Zusehenden umso größeren Horror auslöst. Doch der gesuchte Film ist weit mehr als ein klassischer Horrorfilm im Weltraum. Vielmehr greift er zahlreiche gesellschaftpolitische Themen der 70er-Jahre auf und kommentiert diese auf gekonnt subtile Weise. Dazu zählen wachsendes Misstrauen gegenüber Konzernen und Institutionen oder eine zunehmende Technologieangst der breiten Bevölkerung. Eine echte Zäsur stellt der Film aber vor allem im Hinblick auf die Rolle der Frau dar. Die weibliche Protagonistin tritt hier erstmalig in einem derartigen Film nicht als hilfloses, rettungsbedürftiges Opfer, sondern als aktive und starke Identifikationsfigur auf.


H1 Er ist kein Tier. Kein Roboter. Keine Maschine. Er ist das perfekte Raubtier, geschaffen zum Überleben, zur Jagd, zur Vernichtung. Kein Gewissen, keine Gnade, kein Gefühl. Nur der reine, biologische Wille, sich fortzupflanzen. Um jeden Preis. Der Xenomorph ist eine der ikonischsten Kreaturen der Filmgeschichte. Der Schweizer Maler und bildende Künstler H.R. Giger ließ sich bei der Erschaffung des Wesens primär von seinen eigenen Werken, insbesondere von seinem Gemälde Necronom IV (externer Link), inspirieren. Während der Renovierungsarbeiten an einem ehemaligen schottischen Kloster, dessen Kirche heute als Pfarrkirche der presbyterianischen Church of Scotland genutzt wird, wurde - warum auch immer - einer der Wasserspeier bewusst in der Form des Xenomorph gestaltet. Wandelt alle Buchstaben des englischen Namens dieses Klosters (2 Wörter) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable H1.

H2 Eine der grauenhaftesten und verstörendsten Szenen aus dem gesuchten Film ist die sogenannte Chestburster-Szene (Graphic Violence Warning: externer Link). Diese Passage wurde auf vielen Ebenen diskutiert und bietet Spielraum für naheliegende und weit hergeholte Interpretationen. Acht Jahre später wurde die Chestburster-Szene in einer kongenialen Filmkomödie parodiert, wobei wieder derselbe Schauspieler wie im Original zum Einsatz kam. Als dieser in der Parodie der Kreatur in die Augen blickt, gibt er einen ungemein passenden Oneliner von sich. Das erste Wort dieses Oneliners lautet Oh(!). Verwendet die Anzahl der Buchstaben dieses legendären Oneliners (4 Wörter in der englischen Originalfassung) als Variable H2.

Anmerkung: Achtet bei der Suche nach einem YouTube-Video für den Oneliner darauf, dass ihr nicht aus Versehen eine von Usern zusammengeschnittete Fassung der Szene erwischt. Insbesondere bei den YouTube Shorts ist unbrauchbares Material dabei.

H = H1+ H2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY 2.0, Author: Judith Jackson, Modifications: applied, Source: flickr.com

All those moments will be lost in time, like tears in rain.

Weil das Leben auf der Erde des Jahres 2019 aufgrund von Umweltzerstörung und massiver Überbevölkerung nicht mehr lebenswert erscheint, wurden Replikanten - biologisch hergestellte künstliche Menschen - geschaffen, die unter unmenschlichen Bedingungen ferne Planeten für eine Besiedlung durch die Menschheit erschließen müssen. Ein Aufenthalt auf der Erde ist für sie strikt verboten. Im gesuchten Film aus dem Jahr 1982 lehnen sich einige hochentwickelte Replikanten gewaltsam gegen das System auf, woraufhin die Hauptfigur des Films darauf angesetzt wird, diese zu liquidieren. Während seiner Suche entdeckt der Protagonist nicht nur die Wahrheit über die Replikanten, sondern auch über sich selbst. Dabei regt der Film an, über den Wert des Lebens und die Frage, was einen Menschen wirklich ausmacht, nachzudenken.


I1 Knapp vor der Premiere des gesuchten Films im Jahr 1982 wurden aufgrund negativer Stimmen bei Test Screenings auf Druck des produzierenden Studios Warner Bros. und gegen den ausdrücklichen Willen des Regisseurs zwei gravierende Änderungen am fertigen Film durchgeführt. Zum einen fügte man dem Film ein sowohl optisch als auch inhaltlich völlig unpassendes, süßliches Happy End hinzu und zum anderen wollte man dem eher denkfaulen Teil des Publikums mit erklärenden Off-Kommentaren entgegenkommen. Da die Zeit bis zur Premiere allerdings zu knapp wurde, verwendete man für die neue Schlussszene aus Zeitgründen bisher nicht verwendetes Filmmaterial, das ursprünglich eigentlich für einen ganz anderen Film gedreht worden war. Verwendet das vierstellige Geburtsjahr der Person, die bei dem Film, für den das verwendete Filmmaterial eigentlich bestimmt war, Regie führte, als Variable I1.

I2 Die Schlüsselszene des Films, im Zuge derer der Charakter Roy Batty den berühmten Monolog All those moments will be lost in time, like tears in rain hält, wurde zwar großteils im Studio, aber zumindest teilweise auch am Dach eines bekannten historischen Bauwerks in Los Angeles gedreht (externer Link). Im selben Gebäude entstanden auch die Szenen vor und in der Wohnung des Charakters J.F. Sebastian. Das 1893 errichtete Gebäude ist seit 1977 ein National Historic Landmark und vor allem das tageslichtdurchflutete Atrium mit seinen wunderschönen, kunstvollen Eisenarbeiten gilt als architektonisches Juwel. Verwendet die Anzahl der schmiedeeisernen Bird Cage-Aufzüge innerhalb des Atriums als Variable I2.

I = I1+ I2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: CC BY-NC 2.0, Author: ThomasThomas, Modifications: applied, Source: flickr.com

What is real?

Der gesuchte Film aus dem Jahr 1999 thematisiert auf eine vollkommen neue Art und Weise die Begriffe Wahrnehmung, Realität sowie Freiheit und stellt (nicht zuletzt auch den Zusehenden) die alles entscheidende Frage nach der blauen oder der roten Pille. Der Protagonist entdeckt, dass die Welt, wie er und seine Mitmenschen sie zu kennen glauben, eine von Maschinen geschaffene Illusion ist, um die Menschheit zu kontrollieren. Dabei stellt der gesuchte Film - sorgsam abgemischt mit visuell überwältigenden und in ihrer Art einmaligen Action-Sequenzen - interessante philosophische Fragen wie Was ist Realität? oder Haben wir einen freien Willen? oder Was ist Freiheit?.


J1 Rot steht für Wissen, Bewusstsein und Wahrheit. Blau symbolisiert Ignoranz, Komfort und Unwissenheit. Die Wahl zwischen den Pillen stellt demnach eine fundamentale persönliche Entscheidung dar (externer Link). Will man die Realität erkennen und Verantwortung für sein Leben übernehmen oder lieber eine Lüge leben und in angenehmer Illusion verbleiben? Oft wird das Grundthema des gesuchten Films mit philosophischen Fragen zur Erkenntnistheorie in Verbindung gebracht. Der Film wird dabei von vielen als moderne Interpretation eines der bekanntesten Gleichnisse der antiken Philosophie verstanden, das Teil des aus mehreren Büchern bestehenden Dialogs Politeia ist. Verwendet die Nummer des Buches des Dialogs Politeia, in dem das gesuchte Gleichnis dargelegt wird, als Variable J1.

J2 Obwohl der gesuchte Film nicht die erste Produktion war, die einen bestimmten aufnahmetechnischen Spezialeffekt verwendet hat, so war er aber auf jeden Fall maßgeblich für den breiten Durchbruch dieser Technik verantwortlich. Das Verfahren ermöglicht den Eindruck einer Kamerafahrt um ein in der Zeit verlangsamtes, eingefrorenes oder in seiner Bewegungsrichtung umgekehrtes Objekt. Dies wird im gesuchten Film durch eine Aneinanderreihung von Einzelbildaufnahmen von bis zu 122 Kameras erreicht. Dieser Effekt wurde 2001 in einem erfolgreichen Animationsfilm um einen liebenswürdigen Oger parodiert. Der Sprecher der namensgebenden Hauptfigur in diesem Film starb tragischerweise während der Produktion des Filmes und wurde durch einen kanadischen Schauspieler ersetzt, der 1992 für die wohl bekannteste Headbanging-Szene der Filmgeschichte verantwortlich zeichnet. Verwendet das Geburtsjahr dieses kanadischen Schauspielers und Synchronsprechers als Variable J2.

J = J1+ J2



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License: CC BY 2.0, Author: in hiatus, Modifications: applied, Source: flickr.com

Don't panic!

Der gesuchte Film aus dem Jahr 2005 gibt endlich die Antwort auf die ultimate question of life, the universe, and everything. Das Ergebnis verblüfft. Und doch kennt niemand die Frage. Der Film ist eine satirische Auseinandersetzung mit der menschlichen Suche nach Sinn in einem Universum, das keinen solchen erkennen lässt. Er zeigt, dass Gelassenheit, Humor und Menschlichkeit oft die einzigen Mittel sind, um mit der Absurdität des Daseins umzugehen und ist dabei eine genial-skurille Mischung aus britischem Charme, satirischem Humor und philosophischen Seitenhieben. Gleichzeitig transportiert die Geschichte auch vermeintlich banale Weisheiten, die bei genauerer Betrachtung und ein wenig Reflexion stets tiefsinnige Wahrheiten enthalten. Don't panic!


K1 Groß, faltig, grünlich-grau, mit riesigen, schlaffen Gesichtern und tief hängenden Unterlippen. Langsam, langweilig und unendlich bürokratisch. Der Held des Films wird bereits früh in der Handlung von Vertretern des beschriebenen Volkes gefangen genommen und mit einem epischen Poesievortrag gefoltert. Die einzelnen Individuen dieses Volkes wurden von einer sehr bekannten Firma geschaffen, deren Gründer schon seit den 50er-Jahren sehr erfolgreich in seinem Metier tätig war. Seine sicherlich bekannteste Schöpfung erblickte am 9. Mai 1955 als Gast in der Show Sam & Friends erstmals das Licht der Öffentlichkeit. Diese Figur erhielt sogar eine fiktive Biographie, gemäß der sie in Leland, Mississippi zusammen mit 2.353 Geschwistern geboren wurde. Verwendet die Anzahl der Buchstaben des in Spanien gebräuchlichen Namens (ein Wort) dieser weltbekannten Figur als Variable K1.

K2 Die der Verfilmung zugrundeliegende Romanreihe hinterließ ihre Spuren nicht bloß in der Fiktion, sondern auch in der ganz realen Astronomie. Als am 7. Februar 1998 von einem Mitarbeiter der Heppenheimer Starkenburg-Sternwarte ein unbekannter Asteroid entdeckt wurde, erhielt dieser, wie in solchen Fällen üblich, vorerst nur einen vorläufigen Namen. Erst Jahre später erhielt der neu entdeckte Himmelskörper dann seinen endgültigen Namen. Dieser besteht aus einer vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics vergebenen Nummer und einem Namen, den der Entdecker vorschlagen darf - und der war offenbar ein Fan der Romanreihe. Wandelt die Buchstaben(!) des Namens des Asteroiden (2 Wörter, zu einem einzelnen Wort zusammengefasst) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable K2.

K = K1+ K2



License: CC BY-NC 2.0, Author: Alex Wright, Modifications: applied, Source: flickr.com


License: Pixabay, Author: Bru-nO, Modifications: applied, Source: pixabay.com

Do not go gentle into that good night. Rage, rage against the dying of the light.

Zu einem nicht näher bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft ist die Nahrungsmittelproduktion auf der Erde und damit einhergehend der Fortbestand der Menschheit durch Umweltkatastrophen und Pflanzenkrankenheiten gefährdet. Vor diesem Hintergrund wird im gesuchten Film aus dem Jahr 2014 eine Expedition durch ein gigantisches Wurmloch zu weit entfernten Planeten geschickt, um neuen Lebensraum zu finden. Dabei kommt es durch die Zeitdilatation zu starken Zeitverschiebungen zwischen Erde und Expedition. Der gesuchte Film ist weit mehr als ein klassisches Weltraumabenteuer, er lädt dazu ein, über unser Verhältnis zur Erde, zur Zeit und zur Wissenschaft, letztlich aber auch über die Bedeutung zwischenmenschlicher Bindungen nachzudenken.


L1 Der Vers Do not go gentle into that good night. Rage, rage against the dying of the light. aus einem Gedicht eines walisischen Schriftstellers hat im gesuchten Film eine tiefgreifende symbolische Bedeutung. Während that good night für den Tod steht, kann the dying of the light als das Ende der Menschheit verstanden werden. Im Kontext des gesuchten Filmes bedeutet dies, dass man den existenziellen Bedrohungen unserer Zeit nicht gleichgültig gegenüberstehen darf und die Menschheit sich mutig und mit aller Kraft gegen den Untergang stellen müsse. Das Gedicht ist wahrscheinlich das berühmteste englische Beispiel einer ganz bestimmten Gedichtsform, die im Frankreich des 16. Jahrhunderts entstand. Wandelt die Buchstaben der Bezeichnung dieser Gedichtsform (ein Wort) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable L1.

L2 Ein Alleinstellungsmerkmal des gesuchten Filmes ist der Versuch, wissenschaftlichen Erkenntnissen so treu wie nur irgend möglich zu bleiben. Dies wurde dadurch erreicht, dass ein Astrophysiker und späterer Nobelpreisträger für Physik die Produktion wissenschaftlich begleitete. Dieser stellte zwei Bedingungen für seine Mitwirkung: Zum einen durften keine anerkannten physikalischen Gesetze verletzt werden und zum anderen mussten etwaige Spekulationen zumindest einen wissenschaftlichen Ursprung aufweisen. Der gesuchte Wissenschaftler hatte 2019 einen Gastauftritt in einer enorm erfolgreichen Sitcom, in der er die selbstgebackenen Hafercookies des Protagonisten angewidert entsorgt. Verwendet die Summe aus Staffelnummer und Episodennummer dieser Episode als Variable L2.

L = L1+ L2



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May the Force be with you!

Die gesuchte Filmreihe als persönlichen Favoriten auszuwählen, fällt mittlerweile nicht mehr leicht. Während es sich bei den frühen Filmen der Reihe noch um ganz großes Erzählkino handelte, das klassische Mythen und innovative Spezialeffekte zu grandiosen, modernen Epen vereinte, die ganze Generationen von Kinobesucherinnen und -besuchern prägten, so wurde die Marke mittlerweile durch die totale Kommerzialisierung bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Kreative Tiefe wurde durch Produktstrategie ersetzt und an die Stelle der ursprünglichen Magie - Sinnsuche, Rebellion, Mythos - trat mittlerweile eine einfalls- und seelenlose Wiederverwertungs-Maschinerie. So steht die Filmreihe heute gleichsam als Mahnmal für das Verschwinden filmischer Vision im Zeitalter der Franchise-Industrie. Nichtsdestotrotz, möge die Macht mit euch sein.

Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen entschuldigen, die meine Meinung nicht teilen. Selbstverständlich ist es genauso zu respektieren, wenn jemand an den aktuellen Filmen der Reihe Gefallen findet. Ich für mich schaffe es nur leider nicht, emotionslos darüber zu schreiben. Sorry.


X1 Der bekannte Sound-Designer Ben Burtt machte mit seiner Arbeit am gesuchten Film die Tonaufnahme eines menschlichen Schreis zur Legende. Da er den letalen Absturz eines Storm Troopers in der Nachbearbeitung noch mit einem Schrei unterlegen wollte, suchte er im Tonarchiv von Warner Bros. nach einer entsprechenden Aufnahme und fand eine solche, die laut den Aufzeichnungen aus dem 1953 entstandenen Western The Charge at Feather River (Der brennende Pfeil) stammte. Da dieser Schrei dort von einem Rekruten namens Wilhelm ausgestoßen wird, gab er dieser Tonaufnahme einen passenden Namen. Dies war die Geburtsstunde des legendären Wilhelmsschrei. Viele seiner Kolleginnen und Kollegen fanden diesen Schrei so interessant, dass sie seinem Beispiel folgten. Deshalb wurde dieser als Easter Egg seither in mehr als 400 weiteren Filmen, Serien und Computerspielen verwendet. Habt Spaß (externer Link)! Doch Burtt hatte sich geirrt, auch beim Tod des Rekruten Wilhelm in The Charge at Feather River hatte man auf eine Tonaufzeichnung zurückgegriffen. Das Original des Schreis stammte in Wirklichkeit aus einer noch älteren Produktion und wurde dort von einer Figur ausgestoßen, die von einem Alligator angefallen wird. Verwendet das vierstellige Geburtsjahr des Schauspielers, der (zumindest nach der vorherrschenden Meinung) diesen Schrei tatsächlich ausgestoßen hat, als Variable X1.

X2 Nach einer gängigen Erzählung war der damals 33-jährige George Lucas bei der Premiere des gesuchten Films im Mai 1977 nicht anwesend. Aus Angst, dass sich sein Herzensprojekt als gigantischer Flop herausstellen würde, kehrte er Los Angeles den Rücken und quartierte sich gemeinsam mit seinem Freund Steven Spielberg in einem Hotel auf Hawaii ein. Der Erzählung zufolge erstand während dieses Aufenthalts beim gemeinsamen Bau einer Sandburg die Idee zu einem neuen Film. Es sollte nach den Vorstellungen von Lucas eine Hommage an die Abenteuerfilme der 30er- und 40er-Jahre werden. Spielberg, der eigentlich als nächstes einen James Bond-Film drehen wollte, war begeistert und schlug ein. Der Name des Protagonisten sollte ursprünglich Indiana Smith lauten. Wandelt alle Buchstaben des Namens des Hotels, an dessen Strand sich diese Anekdote ereignet hat (4 Wörter) nach dem üblichen Schema (A=1, Z=26) um und verwendet die Summe der einzelnen Werte als Variable X2.

X = X1+ X2


Der Cache

Wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet habt, trennen euch nur mehr zwei einfache Rechnungen von einer kleinen Belohnung für eure Mühe.

N48° (A+B+C+D+E+F + 2*X + 768) / 1000'
E16° (G+H+I+J+K+L + 6*X + 989) / 1000'


Aufgrund der großen Anzahl an Aufgaben und Variablen habt ihr auch diesmal alternativ wieder die Möglichkeit, eure Antworten mit einem Multichecker zu überprüfen. Dieser sagt euch genau, welche eurer Antworten richtig und welche falsch sind und verrät euch sogar die Final-Koordinaten und einen Hinweis zum Versteck ... natürlich nur, wenn alle Antworten richtig sind!




Und warum der Geocache genau dort versteckt ist, wo er versteckt ist, verrät euch der Multichecker auch noch!

Der Cachebehälter ist diesmal wieder einmal ein ganz besonderer, schwarzer Petling in einer Rohrklemme. Im Behälter befindet sich lediglich das Logbuch. Sollten Wartungsarbeiten am Cache erforderlich sein oder sich die Darstellungen in den verwendeten Tools ändern und so eine Lösung unmöglich machen, kontaktiert mich bitte mittels E-Mail oder über das Message Center. Dankeschön!




Additional Hints (Decrypt)

[Rätsel:] Qre Bjare uvysg orv Orqnes trear[Final:] Uvajrvf mhz Irefgrpx vz Zhygvpurpxre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)