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Bethanien Traditional Cache

Hidden : 5/7/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Nachdem die Hamburger Bevölkerung unter mehreren Epidemien zu leiden hatte, wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Stadt Hamburg intensiv Entwicklungen vorangetrieben, um das Gesundheitswesen der Stadt den Herausforderungen anzupassen und zukunftsfähig zu machen. Im Mai 1889 wurde an der Martinistraße das „Neue Allgemeine Krankenhaus“, das spätere „Universitätsklinikum Eppendorf“ (UKE) eingeweiht. In den angrenzenden Straßen siedelten sich diverse Stifte an, die auf sozial-diakonische und medizinische Arbeit ausgerichtet waren.

In diesem Zusammenhang genehmigte die Stadt Hamburg 1892 die Errichtung einer sog. „Diphterie-Baracke“ in der Martinistraße 44. Den Bauplatz hatte die Stadt unentgeltlich überlassen. Träger dieser Baracke war der Bethanien-Verein, der bereits seit 1878 durch die Arbeit von Diakonissen in den Stadtteilen St. Georg, dem Grindelberg und dann auch in Eppendorf tätig war. 1893 wurde aus der Baracke ein vollwertiges Krankenhaus, das bis zum Jahr 1979 als Akutklinik genutzt wurde.

Zunächst waren das Diakonissen-Mutterhaus, die Kapelle und der Krankenhausbereich unter einem Dach vereint. In verschiedenen Ausbaustufen wurde in den folgenden Jahrzehnten das Anwesen auf beiden Seiten der Martinistraße und in der Frickestraße erweitert.

Die Krankenhausreform der Siebzigerjahre brachte Veränderungen mit sich. Das Bethanien-Krankenhaus wurde zur ersten Nachsorgeklinik in Hamburg. 2011 folgten eine Fusion mit den Krankenhäusern „Alten Eichen“ und „Elim“ und der Neubau des Agaplesion Diakonieklinikums in der Hohen Weide in Eimsbüttel.

Die Grundstücke nördlich der Martinistraße wurden verkauft. An der Südseite der Martinistraße wichen die bisherigen Krankenhaus-Bauten gemäß dem neuen Nutzungskonzept den heutigen Bethanien-Höfen. Dazu gehören nun eine Pflegeeinrichtung für Senioren, eine Seniorenresidenz, ein Restaurant, eine Kirche und die Wohnungen der noch verbliebenen Diakonissen.

Die Kirchenräume liegen an der Ecke Martinistraße/Frickestraße. Seit 2015 wird diese Kirche von der ev.-methodistischen Gemeinde genutzt, die bis dahin ihre Kirche jenseits des Eppendorfer Parks im Abenrothsweg hatte. Die Diakonissen und diese Gemeinde hatten vorher schon über alle Jahrzehnte hindurch eine enge Gemeinschaft gepflegt.

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)