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Version 1.0 - 07.05.25
Dieser Bildermulti lädt zu einer ausgedehnten Tour durch die Stadt ein und möchte dabei einige Atlanten und Karyatiden im weiteren Sinne vorstellen. Aufgrund der langen Wegstrecke ist die Terrainwertung 5. An den Wegpunkten sind die Fotos der Gebäude (A bis R) mit den Details in unmittelbarer Nähe der Objekte (1 bis 18) zusammenzubringen. Der Geochecker verrät dann die Koordinaten der Dose.
In der griechischen Mythologie ist Atlas ein Titan, also ein Riese, der den Himmel trägt, damit dieser nicht die Erde berührt. Ein Atlant ist eine Ableitung dieser Figur in die Architektur. Als überlebensgroßer, halbnackter kräftig-muskulöser Mann trägt er eine sogenannte Stützfigur ein Portal, einen Ziergiebel oder den Sturz über Türen und Toren. Atlanten können vollplastisch ausgeführt sein, aber auch als Halbreliefs mit der Wand bzw. der Umfassung der Tür verschmelzen. Atlanten lassen sich meist als spiegelsymmetrische Paare an Fassaden aus der Zeit des Historismus finden. Sie verweisen so einerseits auf die griechische Antike, symbolisieren also die klassische Bildung und den Status der Bewohner, gleichzeitig verdeutlichen sie die Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit der Hauskonstruktion.
Die weiblichen Gegenstücke heißen Karyatiden (Frauen aus Karyai), Kanephoren oder Koren. Karyatiden sind plastische Frauengestalten in einer Fassade und tragen als symbolische Schmuckelemente Fensterstürze, Balken von Pergolen, Architrave, Baldachine oder ähnliche Ziergiebel über Türen und Fenstern. Ursprünglich sind diese Frauengestalten mit einer Art langen weichen Umhang bekleidet, während sie im 19. Jahrhundert offensichtlich mit nacktem Oberkörper bevorzugt wurden. Die berühmtesten und am meisten kopierten Karyatiden sind die des Erechtheions (4. Jahrhundert v. Chr.) auf der Akropolis in Athen. (zit.n. https://www.baunetzwissen.de/)
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Geochecker:
Wer noch weitere Atlanten sehen möchte, wird in der Florianigasse 46 und in der Weyrgasse 6-8 fündig.
Wir wünschen viel Spaß und neue Einblicke in Wien!
Team luchsp