Vom Schuppenkönig zum Quakstar – Die Evolution des Frosches
Vor rund 360 Millionen Jahren schielte ein mutiger Urzeitfisch aus dem Wasser und dachte: „Boah, diese Mücken sehen lecker aus!“ – und so kroch Amphibio, der erste seiner Art, an Land. Mit Flossen, die mehr nach Gummibärchen als nach Beinen aussahen, schleppte er sich durch feuchte Farne. Er war nicht besonders elegant, aber ambitioniert.
Seine Nachkommen wurden schlauer, glitschiger und – Überraschung – bessere Springer. Während die Dinos das Land beherrschten, saß Familie Frosch in den Sümpfen und dachte sich: „Die da oben sind laut, aber warten wir mal ab.“ Spoiler: Sie hatten recht.
Nach dem Dino-Exit wurde es richtig spannend. Frösche quakten sich durch Jahrmillionen, entwickelten Tarnfarben, cooles Verhalten und manche sogar quietschgrüne Giftigkeit. In Frankreich wurden sie zur Delikatesse, in Zeichentrickfilmen zu Prinzen und in Bioklassen zu Sezierobjekten.
Heute leben Frösche auf fast allen Kontinenten – manche klein wie eine Büroklammer, andere so groß wie ein Frühstücksteller. Und auch wenn ihre Umwelt immer schwieriger wird, bleibt eines sicher: Der Frosch ist gekommen, um zu quaken.
Und nun viel Spaß bei eurem Spaziergang durch den Fahrenholzer Wald.
