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Psychology-Series BONUS - Abschlussprüfung Mystery Cache

Hidden : 5/14/2025
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


BONUS – ABSCHLUSSPRÜFUNG
Nachdem ihr alle fünf Teile erfolgreich abgeschlossen habt, seid ihr nun bereit für die Abschlussprüfung! Hier braucht ihr nun auch die gesammelten Bonuszahlen. Viel Spaß :)

 

A – ALLGEMEINE PSYCHOLOGIE: Selektive Aufmerksamkeit

Die moderne Forschung zur selektiven Aufmerksamkeit basiert auf drei zentralen experimentellen Paradigmen:

  • Cherrys dichotisches Hören (1953)
  • Broadbents Split-Span-Paradigma (1954)
  • Welfords psychologische Refraktärperiode (1952)

Diese Studien führten zur ersten Informationsverarbeitungstheorie der Aufmerksamkeit, der Filtertheorie von Broadbent (1958), die den Ausgangspunkt für spätere Theorien und Debatten bildete.
 

Wenn du die Absätze über die Filtertheorie von Broadbent in die korrekte Reihenfolge bringst, erhältst du eine 4-stellige Zahl (x):

Der gefilterte Reiz wird weiterverarbeitet: Die Information gelangt in ein kapazitätslimitiertes, serielles Verarbeitungssystem (Limited-Capacity Channel). Hier wird sie gründlich und semantisch verarbeitet, also inhaltlich verstanden. (2)

Ein selektiver Filter entscheidet, welcher Reiz weiterverarbeitet wird: Die Auswahl geschieht auf Basis physikalischer Merkmale (z. B. welches Ohr den Reiz empfängt, Lautstärke, Tonhöhe). Ein Reiz wird durchgelassen, der andere wird abgeblockt, bleibt aber noch kurzzeitig im Speicher für eventuellen späteren Zugriff. (6)

Der Reiz wird bewusst und kann ins Langzeitgedächtnis übergehen: Nur Information, die diesen Verarbeitungsprozess durchläuft, wird bewusst wahrgenommen und langfristig gespeichert. (4)

Zwei Reize gelangen gleichzeitig ins sensorische System: Zwei Eingangssignale (z. B. zwei Stimmen oder Geräusche) treffen parallel auf unsere Sinnesorgane. Diese werden kurzzeitig im sensorischen Speicher zwischengespeichert. (1)
 

Setze die 4-stellige Zahl (x) und die Bonuszahl A in folgende Formel ein:

 

B – SOZIALPSYCHOLOGIE: Kognitive Dissonanz

Kognitive Dissonanz beschreibt einen unangenehmen psychischen Spannungszustand, der entsteht, wenn eine Person widersprüchliche Kognitionen (z. B. Gedanken, Überzeugungen oder Einstellungen) hat oder sich im Widerspruch zu ihren eigenen Überzeugungen verhält.

Laut Festinger (1957) streben Menschen danach, Dissonanzen zu reduzieren, indem sie: Einstellungen oder Überzeugungen ändern (z. B. „Rauchen ist doch nicht so schädlich“), ihr Verhalten ändern (z. B. mit dem Rauchen aufhören) oder dissonante Informationen herunterspielen oder rechtfertigen (z. B. „Mein Großvater hat auch geraucht und wurde 90“).
 

Ordne jeder Art von Dissonanz ein Beispiel zu:  

a) Dissonanz nach Entscheidungen (postdecisional dissonance)

b) Dissonanz bei Anstrengungsrechtfertigung (justification of effort)

c) Dissonanz und die Nachwirkungen positiver Taten (Benjamin-Franklin-Effekt)

d) Dissonanz nutzen für Erlangung erwünschter Einstellungsänderung
 

Beispiele:

  • Jemand absolviert eine anstrengende Aufnahmeprüfung für eine exklusive Gruppe. Obwohl die Gruppe weniger spannend ist als erwartet, redet sich die Person ein, dass die Gruppe besonders großartig ist, weil sie so viel Mühe investiert hat. (2)
  • Eine Person kauft ein Smartphone und entdeckt später, dass ein anderes Modell bessere Funktionen zu einem günstigeren Preis bietet. Um die Dissonanz zu reduzieren, sucht sie gezielt nach positiven Berichten über das bereits gekaufte Smartphone und ignoriert die Nachteile. (4)
  • Eine Person, die eine andere eigentlich nicht mag, wird gebeten, ihr einen kleinen Gefallen zu tun. Um die Dissonanz zwischen ihrer Abneigung und der Hilfsbereitschaft zu lösen, beginnt sie, die andere Person positiver zu sehen. (6)
  • Eine Gesundheitskampagne zeigt Rauchern drastische Bilder von Lungenschäden. Da sie sich als gesundheitsbewusst sehen, entsteht Dissonanz. Um sie aufzulösen, entscheiden sie sich, mit dem Rauchen aufzuhören. (8)
     

Füge die zugeordneten Zahlen und Bonuszahl B in diese Formel ein:

 

C – ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE: Moralentwicklung

Kohlbergs Modell der Moralentwicklung beschreibt, wie sich moralisches Denken in sechs aufeinanderfolgenden Stufen entwickelt. Die Stufen werden in drei Hauptniveaus unterteilt: vormoralisches Niveau, Niveau der konventionellen Moral und Niveau der postkonventionellen Moral.
 

Ordne jeder der folgenden sechs Stufen (a bis f) die korrekte Beschreibung zu:

I. Vormoralisches Niveau: (bei den meisten Kindern unter ca. 9 Jahren)

a) Orientierung an Gehorsam und Strafe

b) Orientierung an eigenen Interessen

II. Niveau der konventionellen Moral: (bei den meisten Jugendlichen und Erwachsenen)

c) Orientierung an der Erhaltung wichtiger Beziehungen

d) Orientierung am sozialen System (Pflichtbewusstsein)

III. Niveau der postkonventionellen Moral: (wird von ca. 25% der Erwachsenen erreicht)

e) Orientierung am Gesellschaftsvertrag

f) Suche nach allgemeingültigen ethischen Prinzipien
 

Beschreibungen:

  • Die Pflichten in der Gesellschaft stehen im Mittelpunkt: Man soll diese erfüllen, die soziale Ordnung aufrechterhalten und für den Bestand des gesellschaftlichen Systems sorgen. (1)
  • Orientierung an allgemeineren Gesichtspunkten als dem eigenen Interesse – aber noch darauf beschränkt, dass das richtig ist, was den Erwartungen und Interessen nahestehender Personen dient. (2)
  • Gehorsam gegenüber Vorschriften und Autoritäten wird als zentral angesehen: Man soll Vorschriften befolgen, um Strafen zu vermeiden. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern nur um die Konsequenzen. (3)
  • Hier werden die Grundrechte und grundsätzlichen Werte einer Gesellschaft als am wichtigsten angesehen, auch wenn sie mit den konkreten Regeln und Gesetzen im Widerspruch stehen. Auch Gesetze werden nur als Verträge gesehen, nicht mehr als absolut gültig. (4)
  • Grundlegende moralische Prinzipien stehen im Mittelpunkt. Jeder Einzelne muss moralische Entscheidungen durch Abwägung allgemeingültiger Prinzipien treffen. Man tut etwas, weil es richtig ist, nicht weil es erlaubt ist. (5)
  • Die Begründung der Entscheidung erfolgt durch die eigenen Interessen und nicht durch moralische Prinzipien. (6)
     

Füge die zugeordneten Zahlen und die Bonuszahl C in diese Formel ein:

 

 

D – PERSÖNLICHKEITSPSYCHOLOGIE: Differentieller Ansatz

William Stern (1911) entwickelte vier grundlegende Ansätze zur Erforschung individueller Unterschiede in der Psychologie. Diese Ansätze helfen dabei, Merkmale von Personen systematisch zu analysieren und zu vergleichen.

a) Variationsforschung: vergleicht ein Merkmal an vielen Personen

b) Korrelationsforschung: vergleicht zwei oder mehrere Merkmale an vielen Personen

c) Psychografie: betrachtet eine Person anhand zwei oder mehrerer Merkmale

d) Komparationsforschung: vergleicht zwei oder mehr Personen anhand zwei oder mehrerer Merkmale
 

Ordne jedem Diagramm eine Art von Forschung zu:

 

Setze die Zahl des Diagramms und die Bonuszahl D in diese Formel ein:

 

E – STATISTIK UND FORSCHUNG: Statistik-Programme

Statistik spielt eine zentrale Rolle in der Psychologie, da sie hilft, empirische Daten systematisch zu analysieren und wissenschaftliche Hypothesen zu überprüfen. Dafür kommen häufig Statistik-Programme wie R oder SPSS zum Einsatz. SPSS ist besonders beliebt in den Sozialwissenschaften, da es eine benutzerfreundliche Oberfläche bietet, während R mehr Flexibilität und erweiterte Analysemöglichkeiten durch Programmierung erlaubt.
 

Löse das folgende Puzzle und füge die Zahl (x) und die Bonuszahl E in die untenstehende Formel ein:

 

Setze A*, B*, C*, D*, E* ein und du erhältst die finalen Koordinaten!

N 46º 37.(A*) (E*) (B*-1)    

E 013º 59.(D*) (E*-1) (C*)

Achtung: Die Koordinaten springen vor Ort hin und her – der Cache wird also (hoffentlich nur) wenige Meter off sein. Im Checker findet ihr ein Spoilerbild und einen Banner für das Profil :)

GeoCheck.org

 

Additional Hints (Decrypt)

fvrur Purpxre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)