Skip to content

Grabfelddörfer: Sondheim Traditional Cache

Hidden : 5/18/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Beim Blick auf die Karte ist auffällig, dass einige unserer Grabfelddörfer zwecks Geocache-Abdeckung absolut unterrepräsentiert sind. Das muss geändert werden!

SONDHEIM (Grabfeld)

Von Wikipedia geklaut:

Geschichte bis zum 16. Jahrhundert

Der Ort Sondheim im Grabfeldgau wurde im Jahr 755 erstmals in einer Schenkungsurkunda an das Kloster Fulda erwähnt. 867 wird der Ort in einer weiteren Urkunde des Klosters Fulda als „Villa Sondheim in Pago Grabfeld“ bezeichnet. Eine eindeutige Zuordnung anderer zeitlicher Ortserwähnungen fällt aufgrund Verwechslungsmöglichkeit mit dem nahen Sondheim vor der Rhön schwer.

Nach der Herrschaft der Grabfelder Gaugrafen kam der Ort schon frühzeitig an die Grafschaft Henneberg. Bei der Hennebergischen Landesteilung im Jahr 1274 kam Sondheim an die Linie Henneberg-Hartenberg, die ihren Stammsitz auf der Hartenburg im nahe gelegenen Römhild hatte. Diese verkaufte Sondheim im Jahre 1371 zusammen mit seinem gesamten Besitz an die Linie Henneberg-Aschach. Durch zwei Erbteilungen der Linie Henneberg-Aschach in den Jahren 1468 und 1532 kam die Landesherrschaft über Sondheim als Teil des Amts Römhild an Graf Berthold XVI. von Henneberg-Römhild, welcher seinen Besitz 1548 an die Grafen von Mansfeld verkaufte. Diese veräußerten das Amt Römhild mit Sondheim im Jahr 1555 an die ernestinischen Wettiner.

16.–18. Jahrhundert

Zur Zeit der Reformation im Jahre 1544 pfarrte Sondheim in das benachbarte Berkach, das katholisch blieb. Die Bevölkerung besuchte deshalb die Gottesdienste im protestantischen Behrungen, was 1555 bei einer Visitation bemerkt wurde. Zwischen 1606 und 1608 wurde die Kirche erbaut. Den ersten Pfarrer erhielt der Ort im Jahre 1618.
Stammwappen derer von Mansfeld

Aufgrund von Erbteilungen gehörte Sondheim als Teil des Amts Römhild in der Folgezeit zu folgenden Herzogtümern:

    ab 1572 zu Sachsen-Coburg-Eisenach
    ab 1596 zu Sachsen-Coburg
    ab 1633 wieder zu Sachsen-Coburg-Eisenach
    ab 1638 zu Sachsen-Altenburg
    ab 1672 zu Sachsen-Gotha-Altenburg
    ab 1680 Sachsen-Römhild.

Im Dreißigjährigen Krieg plünderten die Kroaten den Ort und brannten ihn nieder. Nur die 1608 errichtete Kirche und ein 1611 erbautes Häuslein überstanden die Zerstörung. Nach dem Tod des Herzogs von Sachsen-Römhild wurde die Landesherrschaft über das Amt Römhild im Jahr 1710 aufgeteilt unter Sachsen-Coburg-Saalfeld (1⁄3) und Sachsen-Meiningen (2⁄3).

19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Der „Reinigungsvertrag“ zwischen dem Großherzogtum Würzburg und Sachsen-Meiningen, der am 20. Juni 1808 unterzeichnet wurde, regelte die Grenze zwischen dem Großherzogtum Würzburg und dem herzoglich sachsen-meiningischen und sachsen-römhildischen Gebiet neu, wobei der Ort Sondheim im Grabfeld im Tausch mit Wolfmannshausen an Würzburg abgetreten wurde.

Mit der Auflösung des Rheinbundes 1814 und dem Beschluss des Wiener Kongresses fiel das Großherzogtum Würzburg größtenteils an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Sondheim. Der Ort gehörte ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde. Seit 1918 liegt Sondheim im Freistaat Bayern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Sondheim direkt an der Innerdeutschen Grenze, wodurch der Ort durch die Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR von seinen historischen Wurzeln nach Thüringen abgeschnitten wurde. Ein Mitte der 1970er Jahre an der Straße nach Berkach auf thüringischer Seite erbauter Grenztum erinnert heute als „Grenzdenkmal Berkach“ an diese Zeit. Am 1. Mai 1978 wurde Sondheim im Grabfeld in die Stadt Mellrichstadt eingegliedert.

Additional Hints (Decrypt)

Va qre Rpxr hagre Fgrvara 🪨

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)