Als Kind lauschte Karl Heinrich Schröder am alten Bahnsteig in Rötgesbüttel gebannt den Erzählungen vorüberziehender Reisender und fasste den Entschluss, selbst Lokalreporter zu werden und die weite Welt zu erkunden.
In seinem 1923 ausgestellten, ledergebundenen Reisepass sammelten sich rasch Stempel aus Paris, London, New York und vielen anderen Städten. Zu jedem Stempel erschien ein Artikel im Wochenblatt, um die Bewohner hier über Begebenheiten in der Ferne zu informieren.
Vom kleinen Bahnsteig neben der Bahnhofsuhr bestieg er die Züge, um die ganze Welt zu bereisen. Der Duft von Kohlequalm lag in der Luft, während er auf die Abfahrt wartete, und er hoffte, eines Tages alle Kontinente besucht zu haben. Doch dieser Traum blieb unerfüllt. Am Ende seines Lebens kehrte er heim und versteckte den abgegriffenen Pass in der Nähe des Startpunkts seiner Reisen, damit seine Abenteuer auch nach der Einstellung des Wochenblatts nie in Vergessenheit gerieten.
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Viel Glück beim Suchen! Wer möchte, kann gerne ein Foto von sich oder einem persönlichen Gegenstand von seiner eigenen Reise im Log hochladen.