Die nicht fertiggestellte Bahnlinie zwischen Olching und Eichenau war Teil eines ambitionierten Infrastrukturprojekts aus der Zeit des Nationalsozialismus, das als Münchner Nordring bekannt ist. Diese Strecke sollte den Güterverkehr nördlich um München herumführen und dabei einen großen Rangierbahnhof zwischen den Stadtteilen Allach und Milbertshofen bedienen. Der westlichste Abschnitt dieser Trasse begann an der Abzweigstelle Steinwerk bei Eichenau und führte bis zur ehemaligen Abzweigstelle Olching Ost. Obwohl die Trasse zweigleisig geplant war, wurde sie nur eingleisig ausgeführt und letztlich nie vollständig in Betrieb genommen. (Wikipedia, Merkur, Doku des Alltags).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der westliche Abschnitt des Münchner Nordrings, einschließlich der Strecke zwischen Eichenau und Olching, 1949 stillgelegt. Heute sind von der einst geplanten Bahnverbindung nur noch wenige Spuren sichtbar, wie etwa die Brücke über die Bahnstrecke München–Augsburg, die inzwischen als Überführung für Fuß- und Radverkehr dient. (Wikipedia)
Die nicht fertiggestellte Bahnlinie zwischen Olching und Eichenau ist somit ein interessantes Kapitel der regionalen Eisenbahngeschichte und ein Beispiel für die ambitionierten, aber letztlich gescheiterten Infrastrukturprojekte der NS-Zeit.
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