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Sandstein in Blankenburg EarthCache

Hidden : 7/6/2025
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Sandstein in Blankenburg

 

 

Hinweise


Ihr befindet euch hier am Kleinen Schloss und im schönen Schlossgarten von Blankenburg. Bitte verhaltet euch dementsprechend und nutzt ausschließlich die gesetzten Koordinaten für die Beantwortung der Fragen und bleibt auf den ausgewiesenen Wegen. Bitte brecht keine Stücke aus dem Sandstein! Danke!

Bitte beachtet folgende Öffnungszeiten zum Schlossgarten:

April bis September: 09:00 - 21:00 Uhr

Oktober bis März: 10:00 - 17:00 Uhr

Hilfsmittel


Als Hilfsmittel zur Beantwortung der Aufgaben ist eine Lupe und ein Magnet notwendig helfen.

 

Beschreibung

 

Sandstein


Sandstein ist ein Sedimentgestein, das aus Sandkörnern besteht, die überwiegend aus Quarz, seltener aus Glimmer, Calcit oder erzhaltigen Mineralen zusammengesetzt sind. Die Körner haben meist einen Durchmesser zwischen 0,063 und 2 mm und sind durch Verwitterung entstanden. Seine Bildung reicht bis in die Kreidezeit zurück, als Sand durch Wind, Wasser und Eis transportiert, abgelagert und in Schichten sedimentiert wurde. Durch Druck und Entwässerung verfestigte sich das Lockermaterial (Diagenese), bevor Bindemittel wie Ton, Kalk oder Kiesel die Körner durch Zementation zusammenfügten und so den Sand zu festem Sandstein machten.

Farbgebung von Sandstein


Sandstein ist im Grundton meist weiß bis hellgrau, kann jedoch durch mineralische und organische Beimengungen vielfältige Farben annehmen. Gelb- bis Brauntöne entstehen durch Limonit, während rote Färbungen auf Hämatit zurückgehen, das bei Oxidation den Eindruck von Rost erzeugt. Grünliche Farbtöne werden durch Glimmer, insbesondere Glaukonit, hervorgerufen und können bis ins Bläuliche übergehen. Dunkle Blau- bis Schwarztöne entstehen durch Kohlenstoffe, Bitumen oder organische Einschlüsse wie Pflanzenreste. Zusätzlich verfärbt sich Sandstein an der Oberfläche im Laufe der Zeit durch atmosphärische Einflüsse, etwa Schwefel-, Stickstoffverbindungen oder Ruß, wodurch graue bis schwarze Töne entstehen.

Verwitterung von Sandstein


Die Verwitterung von Sandstein hängt stark von der Art und Menge des Bindemittels ab. Kalk- und tonhaltige Sandsteine sind anfällig, da ihre Bindemittel durch Wasser ausgewaschen oder aufgeweicht werden. Kieselige Bindemittel aus Quarz hingegen machen Sandstein besonders widerstandsfähig gegen chemische und physikalische Verwitterung. Auch die Porosität beeinflusst die Beständigkeit: hoher Porenanteil bedeutet höhere Wasseraufnahme und damit größere Verwitterungsanfälligkeit.

Sandstein kann auf unterschiedliche Weise verwittern, wobei die Form stark von Bindemittel, Porosität und Umwelteinflüssen abhängt. Typische Verwitterungsformen sind Abplatzungen, Absandungen und Schalenbildungen durch Wasseraufnahme und Frostsprengung. Chemische Prozesse wie Auswaschung von kalk- oder tonhaltigen Bindemitteln führen zu Hohlräumen und Auflockerungen. Verfärbungen und Krustenbildungen bei Sandstein entstehen durch äußere und innere Prozesse. Dunkle Krusten entwickeln sich vor allem in belasteter Luft, wenn sich Schwefel- und Stickstoffverbindungen, Ruß oder Staub mit Feuchtigkeit verbinden und die Oberfläche grau bis schwarz verfärben. Daneben tritt bei eisenhaltigen Sandsteinen häufig Brauneisenverwitterung auf: Hier oxidieren Minerale wie Limonit oder Hämatit und verursachen rötlich-braune Flecken, Schlieren oder Ringe, die sich mit der Zeit über größere Flächen ausbreiten können.

Schichtung von Sandstein


Sandstein entsteht durch Ablagerung von Sand in Schichten, die über Jahrtausende unter Druck verfestigt werden. Diese Schichtung führt zu einer richtungsabhängigen Festigkeit: senkrecht zur Schichtung ist Sandstein stabiler, während er parallel dazu schwächer ist, da hier Klüfte und Hohlräume verlaufen können. Bei Verwitterung treten die Schichten oft klar sichtbar hervor.

Sandstein zeigt unterschiedliche Schichtungsformen, die Hinweise auf seine Ablagerungsbedingungen geben. Bei der Parallelschichtung liegen die Sandschichten eben und gleichmäßig übereinander, was auf eine ruhige Ablagerung hinweist. Die Rippelschichtung entsteht durch wellenförmige Strukturen an der Oberfläche, verursacht durch Wasser- oder Windbewegungen, und spiegelt Strömungsverhältnisse wider. Bei der Schrägschichtung sind die Lagen geneigt, da Sand durch Strömungen seitlich abgelagert wird, wodurch eine charakteristische Schrägstellung entsteht. Die bogige Schrägschichtung zeigt gebogene, fächerförmig verlaufende Lagen, die auf wechselnde Strömungsrichtungen und damit dynamische Ablagerungsbedingungen hinweisen.

 

 

Logbedingungen

 

Um diesen EarthCache nun loggen zu dürfen, müssen die nachfolgenden Aufgaben erfüllt werden:

Aufgabe 1 (Kleines Schloss)
A) Suche dir eine Sandsteinfläche an der Außenfassade der Originalkoordinaten deiner Wahl aus und beschreibe mir diese Fläche (Form, Farbe, Größe). Lade das Bild der Fläche mit in deinem Log hoch.

B) Mache ein Foto von dir selbst oder eines persönlichen Gegenstandes vor dem Hintergrund des Kleinen Schlosses. Hinweis: Nach den neuen Regeln darf ein Foto wieder gefordert werden und ich finde es gehört beim EarthCache einfach dazu.

Aufgabe 2 (Kleines Schloss)
A) Vergleiche die beiden Flächen A und B anhand ihrer unterschiedlichen Struktur. Erkläre mir wie sich die Struktur unterscheidet und ziehe Rückschlüsse auf das ausgefüllte Porenvolumen (grob, mittel, fein).

B) Vergleiche die beiden Flächen C und D miteinander anhand des Anteils an Limonit. Welche Fläche hat einen höheren Anteil an Limonit (Gelbfärbung)?

Aufgabe 3 (Wasserhahn)
Die Fläche E zeigt im Sandstein eine bestimmte Struktur. Beschreibe kurz und erkläre, an welche Struktur dich die Fläche erinnert.

Aufgabe 4 (Schlossgarten)
A) Schaue dir die Fläche F im Sandstein an. Um welche Schichtung handelt es sich laut Listing und warum?

B) Schaue dir die Fläche G im Sandstein an. Um welche Schichtung handelt es sich laut Listing und warum?

C) Schaue dir die Fläche H im Sandstein an. Du findest hier markante Einschlüsse. Bestimme anhand der Farbe um welches Bindemittel es sich handeln könnte. Welche besondere Form haben die Einschlüsse in der Fläche?

Aufgabe 5 (Schlossgarten)
Schaue dir nun eine besondere Verwitterungsform bei Sandstein an. Beschreibe mir die Fläche I anhand Oberflächenstruktur und Farbe. Prüfe zusätzlich mit einem Magneten, ob hier etwas passiert.

 

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Dazu folgenden Link in das eigene Profil kopieren:

<a href="https://coord.info/GCB8AVM"><img border="0"src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/b6290d69-6635-445a-a873-171491cd91dc.jpg"></a>

 

Wichtige Informationen zu diesem EarthCache

 

Wie logge ich einen EarthCache korrekt?
Der EarthCache kann geloggt werden, wenn die gestellten Aufgaben dem Owner via E-Mail oder MessageCenter vorab zugesendet wurden. Ggf. sind noch Foto's beizufügen, die dann aber in den Logbedingungen erwähnt sind.

Wie logge ich den EarthCache als Team?
Es kann gerne ein Teammitglied die Antworten für alle übersenden. Wichtig ist jedoch, dass alle Cachernamen in der Nachricht erwähnt werden und alle zeitnah (innerhalb von 1 Monat) loggen. Sonst bitte die Antworten nochmal separat schicken, wenn erst später geloggt wird.

Loggen ohne Beantwortung der Aufgaben
Logs ohne Erhalt von Antworten gelten als nicht gefunden und werden von mir gelöscht.

Rückmeldung von mir
Ich versuche möglichst jedem Cacher eine Rückmeldung zu geben. Bei der hohen Anzahl eigener EarthCaches ist dies aber leider nicht immer (zeitnah) möglich.


Quellen & Nachweise

https://de.wikipedia.org/wiki/Sandstein

https://strand-und-steine.de/gesteine/sedimentgesteine/sedimentgesteine.htm

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?lang=de&rock=Sandstein

https://de.wikipedia.org/wiki/Verwitterung

Eigene Fotos

 

 

Additional Hints (No hints available.)