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Lebensturm
Um im Bereich Insektenschutz, insbesondere fĂŒr Wildbienen, Schmetterlinge, KĂ€fer usw., mehr zu tun, wurde die Idee geboren, einen sogenannten âLebensturmâ zu bauen.
Im Gegensatz zu den allgemein bekannten âInsektenhotelsâ (die im Handel angebotenen entsprechen oft nicht BedĂŒrfnissen der Insekten) bietet ein Lebensturm den unterschiedlichsten Insekten, insbesondere den vielen Arten der Wildbienen, Schutz und  Nistmöglichkeiten. Durch UmwelteinflĂŒsse und Klimawandel hat sich der Bestand an Wildbienen stark vermindert.
Ein Lebensturm ist Artenförderung auf engstem Raum. Jede Etage bietet mit verschiedenen Strukturen unterschiedlichen Arten Lebensraum. Wer  genau hinschaut, kann die Tiere hier wunderbar beobachten. Damit sich die Lebewesen wohl fĂŒhlen, dĂŒrfen sie nicht gestört werden. Dazu zĂ€hlt natĂŒrlich auch, dass alles an seinem Platz bleibt und kein Element beschĂ€digt wird.
Aufbau des Lebensturm
Der Lebensturm ist in fĂŒnf Etagen (einschl. âKellergeschossâ) eingeteilt. Die GrundflĂ€che ist ca. 1,2 m im Quadrat und er ist ca. 3 m hoch. Mit den unterschiedlichen Materialien in den Ebenen, bietet er den jeweiligen Bewohnern den entsprechenden Lebensraum und Nistmöglichkeiten.
Unten, auf dem Boden, befindet sich eine Packung aus speziellem Sand. Er bietet Erdhummeln einen Platz. Der Boden ist von unten geschĂŒtzt, damit sich âPauliâ seine Nahrung woanders sucht. Des weiteren sind nach auĂen Natursteine trocken aufgeschichtet. Mauereidechsen finden so einen Lebensraum. Â
In der Ebene darĂŒber, an der Ostseite (einigermaĂen wettergeschĂŒtzt), ist ein Kasten eingebaut, welcher mit Lehm ausgefĂŒllt ist. Einige Hummelarten bohren sich ihre Löcher zu Brutablage selbst. Das innere der Etage ist mit Totholz und sonstigem Biomaterial ausgefĂŒllt. Die seitlichen Abdeckungen  (das ist bei allen Abdeckungen der Fall) haben naturgemÀà Schlitze und LĂŒcken fĂŒr Insekten und anderes Kleingetier.
Ein Stockwerk höher, zur SĂŒdseite (warme Seite): Hier ist ein Kasten eingebaut, welcher im unteren Bereich mit speziellen Röhrchen gefĂŒllt ist. Diese Röhrchen (mit verschiedenen Durchmessern)sind 10 â 12 cm lang und am Ende mit Lehm verschlossen sei. Sie sind  geeignet fĂŒr Bienen aller Art (es gibt ca. 500 Arten).
Verschiedene Röhrchen sind in den LĂŒcken zwischen den HartholzstĂŒcken eingepasst. In der gleichen Etage (Nordseite) ist ein Fach mit Harthölzern (mit entsprechenden Bohrungen â glatte Löcher, Holz ohne Rissbildung), eingebaut.
Ein halbes Stockwerk höher, an der SĂŒdseite, der Westseite und der Nordseite,  sind Lagen aus Altholz (spezielles Weichholz) eingebracht. Dieses benötigen Bienen als âBaumaterialâ
An der Ostseite, zwischen der 2. und 3. Ebene, ist der Raum ebenfalls mit ausgesuchten Hartholz bestĂŒckt. Hier ist ein spezielles âHummelhausâ untergebracht. Gebaut wurde es nach Vorgabe des NABU.
Die 4. Ebene, das âDachgeschossâ, ist zur Ansiedlung von FledermĂ€usen vorgesehen. Eine âEinflugschneiseâ befindet sich an SĂŒdseite. Ebenfalls an dieser Seite ist eine Nisthilfe fĂŒr den Hausrotschwanz. Dieser Vogel hat sich, nach langem Fernbleiben, hier wieder angesiedelt.âââââââââ
Was nicht so schön aussieht aber dringend notwendig ist, sind die Abdeckungen der Niströhrchen. Der mit bestimmten Abstand befestigte Maschendraht verhindert, dass Fressfeinde die Brut vernichten. Hierzu gehört vor allem der Specht, welcher in der Lage ist, die Anlage zu zerstören.
Aber bitte keine Bedenken. Der Specht findet  in den WĂ€ldern rund um Holthausen genĂŒgend Nahrung. Man kann ihn bei der Arbeit oft hören.Â
In unmittelbarer Umgebung des Lebensturmes ist der Boden aufgearbeitet und Wildblumen eingesÀt.
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Zum  Cache:
Vor Ort ist der Cache eindeutig zu finden! Am Lebensturm muss nicht gesucht werden !
Um an den Cache zu gelangen mĂŒssen folgende Fragen beantwortet werden:
1. wie hoch ist der Lebensturm?
2. wieviele Querstreben hat die Fledermausvilla? đŠ
3. finde die Biene đ die dir die Zunge rausstreckt !
4. finde die Biene đ die eine Zahnspange braucht !
Alle Antworten sind vor Ort zu finden !
Ăffnet das Schloss und den weiteren SchlieĂmechanismus...
Die Blumenwiese muss nicht betreten werden und soll fĂŒr die đ Bienen schön blĂŒhen dĂŒrfen.
Als Erinnerung darf eine kleine Holzbiene aus der Dose mit euch fliegen !
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