Die allgemeine Beschreibung der Serie befindet sich im Leitcache der Serie. Bitte lesen sobald freigeschaltet.! GCB8EJK
Stage 1: Aufgabe am Stöckl.
Ein Kurzmulti. Du kannst mit dem Cachemobil direkt an der Kapelle parken.
N 46° 42.1763 E 012° 58.3056
Lies den Text. Dieser Text hat den owner sehr erfreut, weil nichts falsches drin steht und doch die Geschichte nicht ganz vollständig erzählt wird. Du kannst natürlich nur schnell den Cache machen. Aber auch die interessante erweiterte Geschichte lesen.
Was stimmt laut Text?
Die Pipeline wurde hier 1965 gebaut, dann A = 1501
Die Pipeline wurde hier 1970 gebaut, dann A = 1701
Die Pipeline wurde hier 1966 gebaut, dann A = 1601
Final
Wichtiger Hinweis. Lass dich nicht überfahren !!!!!!
N 46° 42.A E 012° 58.3098
Blahaus-Stöckl
Wie üblich bei eiche: Die Geschichte hierzu…..
Als ich bei meinen Recherchen über den Verlauf der Ölleitung TAL hoch zum Gailbergsattel an dieser Stelle vorbei kam wusste mein Inneres sofort: Dieser moderne Bildstock hat etwas mit der Ölleitung zu tun. Fragt mich nicht woher ich dies wusste: Ich wusste es sofort und dies muss Euch und auch mir genügen.
Das alte ursprüngliche Stöckl befand sich Mitte der (19)60 er Jahre in einem desolaten Zustand und kein Mensch kümmerte sich darum. Als nun die TAL-Ölleitung zum Gailbergsattel hoch gebaut werden sollte wurde im August 1966 beim Pfarramt Kötschach nachgefragt, was denn nun mit dem alten Stöckl geschehen solle. Wegen des sehr schlechten Zustandes stimmte der damalige Pfarrer einer ersatzlosen Abtragung zu.
Wie dem halt so ist: Erst als die Ruine und die Fragmente weg waren, bemerkte dies die Nachbarschaft Laas und forderte eine Neuerrichtung oder wenigsten eine Entschädigung von der TAL.
Diese stellte sich jedoch stur und verwies auf die „Abbruchgenehmigung“ / Zustimmung des Pfarramtes. Dass dieses Pfarramt zudem gar nicht zuständig war, könne ja schwerlich der TAL zur Last gelegt werden. Was formaljuristisch wohl auch so richtig war.
Ok, einerseits ist es kein großer Wurf der Nachbarschaft sich erst für eine Sache einzusetzen, wenn diese verschwunden ist (und nicht vorher). Andererseits hätte es der TAL gut zu Gesicht gestanden auf freiwilliger Basis nun ein paar Schilling für ein neues Erinnerungsdenkmal beizusteuern. Die Sache zog sich hin… Erst 2023 wurde die heutige moderne Anlage eingeweiht. So dringend schien das Bedürfnis nun auch nicht gewesen zu sein. Schließlich waren 57 Jahre vergangen.
Ok, man soll rückwärts schauend nicht besserwisserisch sein! 1966 hatte man sicher für den Umgang mit Natur und Denkmälern noch eine andere Sichtweise.
In einer Nische des modernen Denkmals seht ihr übrigens eine Abbildung der hölzernen Marienstatue, welche einst im alten Bildstöckl stand. Als moderne Form einer Kapelle finde ich persönlich diese gar nicht so schlecht.
Und so könnt ihr auf der Sitzbank dem Öl lauschen, welches an dem Bildstöckl vorbei gepumpt wird. Und - so ihr z.B. aus D oder NL seid - letztlich auch euer Auto hierher befördert hat. Denn praktisch ganz Süddeutschland wird über diese Leitung mit Öl versorgt.