Dieser Cache ist der Leitcache für die Pipelineserie im Gailtal. Weil ich nicht bei jedem cache der Serie den gleichen Text kopieren will. Die einzelnen Caches der Serie werden also nur die jeweiligen Besonderheiten oder eine ortsbezogene Geschichte enthalten.
Als ich – von meinem Cache Plöckenstollen ausgehend die Ölleitungen im Gailtal erkundete war ich überrascht. Es gibt buchstäblich hunderte dieser orangen Pipelinemarker im ganzen Tal (schon aufgefallen?). Teil als Kegel, teil in Dachform. Mal stehen sie auffällig direkt an Straßen, mal mitten in Wiesen oder gar Sumpfgebieten und teilweise richtig versteckt an verborgenen Orten. Ich war begeistert von so vielen regengeschützten Versteckmöglichkeiten bis….. ja bis mich im Mai 2025 die Realität auf den Boden zurück holte. Denn diese Pipelinemarker sind hoch (das Gras täuscht) – zum Teil über 2,20 Meter hoch. Beachtet daher die Hinweise, wann Teamworking notwendig ist. Und alles was recht ist: Ich kann euch cacher doch nicht mit Trittleitern (siehe Auto owner) durch die Landschaft schicken. Wäre ja auch ziemlich auffällig, oder? Na ja, ich gebe euch als Hinweis mal im Spoiler an, wie es im Cachemobil des owners aussieht. Ich bete jedes mal, dass ich nicht mal in eine Grenzkontrolle komme. Das glaubt mir niemand !!!! Und zudem glaubt man es kaum: Es sind keine Normteile! Jeder Standort ist eine individuelle Konstruktion. Ich brauchte eine ganze Farbdose orangener Autolack um die Finals herzustellen. Also musste dann doch umdisponiert werden.
Die Recherche ergab, dass es zwei Ölpipelines gibt, welche vom Mittelmeer nach Österreich kommen. Eine von Triest über den Plöckenstollen nach Mauthen und von dort weiter über den Gailbergsattel. Eine zweite Leitung über Arnoldstein nach Schwechat. Und – wichtig zu wissen: Durch das Gailtal verläuft eine Querverbindung zwischen diesen beiden Pipelines. Daher wird hier nicht nur gepumpt, sondern auch umverteilt. Wer weiter einsteigen will: Die Sache ist weitaus komplizierter. So werden ein Teil der Pipelines nicht nur für Öl, sondern auch wechselnd für Erdgastransporte genutzt. Das ganze ist letztlich ein goßes Verbundsystem. Und die meisten der orangen Pipelinemarker im Gailtal kommen von dieser Querverbindung zwischen beiden Leitungen. Was was zu welchem Zeitpunkt durch die Rohre befördert wird bleibt der Betreiberfirma vorbehalten. Ich habe übrigens über 200 dieser Markierungen im Gailtal lokalisiert. Durch Google Maps oder durch Luftbilder. Mein Bauingenieurstudium hat hier wertvolle Hinweise zur Lage dieser Leitungen gegeben. Aber ich plane natürlich mitnichten überall dort einen Cache zu legen. Ich habe versucht möglichst markante oder etwas versteckte locations auszuwählen. Direkt an der Landesstrasse wäre zudem das Halten mit einem Cachemobil oft nicht möglich oder gar gefährlich.
Für unsere deutschen Cacher: Wer auf traditioneller Route über Felbertauern, Lienz anfährt wird frühzeitig immer wieder diese Pipelinemarker sehen.
Diesen Cache direkt an einer Brücke des Mahlbach der Landesstrasse L21 habe ich ausgewählt, weil man hier weit in die Landschaft schauen kann und überall diese orangen Keglel stehen.
Das Final ist im südlichen Brückengeländer – Ostseite.
N 46° 39.1500 E 013°02.5009
Parken direkt an der Brücke möglich.