🏰 Oberuckersee – Geschichte zwischen Wasser und Wandel
Der heutige Ort Oberuckersee entstand 2001 durch den Zusammenschluss mehrerer Dörfer: Quilitz, Seehausen und Warnitz – alle mit langer Geschichte und direkter Lage am gleichnamigen See. Die Region war schon früh besiedelt, wie slawische Siedlungsreste und Funde aus der Bronzezeit belegen.
Seehausen, erstmals 1242 urkundlich erwähnt, war einst ein Klosterdorf des Benediktinerinnenklosters Seehausen. Später wurde es ein landwirtschaftlich geprägter Ort mit Bahnanschluss und Seezugang – heute ein beliebter Ferien- und Wohnort.
Warnitz ist bekannt für sein klassizistisches Gutshaus, historische Alleen und als Haltepunkt an der Bahnstrecke Berlin–Stralsund – mit einem der schönsten Blicke über den Oberuckersee.
Der Oberuckersee selbst ist ein eiszeitlicher Rinnensee, über 7 km lang, ein Paradies für Naturfreunde, Angler, Paddler und Ruhesuchende. Schon Theodor Fontane schwärmte in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von der Uckermark – auch wenn er Seehausen knapp verfehlte.
Heute verbindet Oberuckersee Geschichte, Natur und Kunst auf kleinem Raum – manchmal sogar in Form von geflochtenen Skulpturen mit Strohhut.