Die Holzbrücke ist die älteste Bauform in der Geschichte des Brückenbaus. Beginnend mit einem über einen Bach gelegten Baumstamm, über abwechselnd längs und quer übereinanderliegende Stämme zum Überwinden eines Einschnitts im Gelände und die Jochbrücken mit in den Boden gerammten Pfählen, sowie die materialsparenden Fachwerkbrücken, lassen sich heute mit Leimbinderkonstruktionen theoretisch ebensogroße Spannweiten erreichen, wie bei Stahlbetonbrücken.

Okay, unsere Holzbrücke hier ist wahrscheinlich noch nicht so alt, aber sie steht an einem schönen Platz und wenn man das Plätschern unseres kleinen Zulauf in den Plöner See wirken lässt, ist man gleich in Urlaubsstimmung.
300 Meter schlängelt sich der Graben vom Plöner See aus in die Holsteinische Landschaft hinein. Ein schmaler Wanderweg führt auf der rechten Seite (von der Stadtbeker Straße aus kommend) durch die Vertiefung, die an einigen Stellen bis zu 20 Meter Höhe misst. Für die flache Landschaft nahe der Ostsee ist dies schon ein tolles Naturerlebniss und erinnert mit den abgestürtzen Bäumen fast an eine Bergklamm.
Am Ende führt der Weg über diese Brücke und von hier aus kann man über den Löjaer Berg weiter wandern bis zum Panoramaweg.