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Ex-DDR und Westberlin-Grenzgänger-Cache Multi-Cache

Hidden : 8/18/2025
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


 

Der Wandercache " EX-DDR- Westberlin-Grenzgänger-Cache" mit geschichtlicher Bildung über die Besatzungszonen der Aliierten in Berlin-Staaken ab 1945.

Mir kam die Idee zu dem Multicache, da die Grenzsituation zwischen der sowjetischen Besatzungszone (DDR) und dem britischen Sektor (Westberlin) kurios war,durch den nachträglichen Gebietstausch von West-Staaken.

Das heutige Ortsschild von Berlin, befindet sich noch 2 km stadtauswärts. Während sich der ehemalige Grenzübergang,zwischen Westberlin ( Staaken)  und der DDR an der Heerstrasse/ Ecke Bergstrasse befand.

Hier der  geschichtliche Hintergrund des Gebietsaustausches:

Das geteilte Staaken (1945–1990)

Nach dem Ende des 2.Weltkrie wurde Staaken im Rahmen eines Gebietstausches zwischen den britischen und sowjetischen Aliierten per 31. August 1945 aufgeteilt. Der westliche Teil wurde der sowjetischen Besatzungsmacht zugesprochen. Dabei wurde dieser Teil zunächst weiter vom Spandauer Rathaus aus verwaltet. So konnten die Bewohner West-Staakens am 3. Dezember 1950 noch an den Wahlen zum West-Berliner Abgeordnetenhaus teilnehmen. Der östliche Teil Staakens blieb – wie der gesamte Bezirk Spandau – Teil des Britischen Sektors.  Grund für diese außergewöhnliche Aufteilung Staakens unter den Alliierten – abweichend von den Berliner Bezirksgrenzen – war, dass die britische Siegermacht den in Gatow gelegenen Flugplatz für ihren Sektor in Berlin benötigte. Der Flugplatz Gatow lag ursprünglich zum Teil auf sowjetisch verwaltetem brandenburgischem Gebiet. Die beiden alliierten Mächte einigten sich darauf, West-Staaken den Sowjets und den Briten im Gegenzug Teile der Gemeinde Groß Glienicke sowie den sogenannten „Seeburger Zipfel“ (ein schmaler Gebietsstreifen auf der Höhe der brandenburgischen Gemeinde Seeburg, der relativ weit in den Britischen Sektor von Berlin hineinragte) im Südwesten Spandaus zuzuteilen, wodurch die Briten den Flugplatz Gatow besser nutzen konnten. Die Grenze zwischen dem sowjetischen West-Staaken und dem britischen Staaken in West-Berlin verlief in einer Linie von Nord nach Süd in der Mitte der Straßenzüge Finkenkruger Weg, Nennhauser Damm und Bergstraße.

Am 1. Februar 1951 wurde West-Staaken von der DDR-Volkspolizei besetzt und zunächst vom Ost-Berliner Bezirk Mitte aus regiert.

Am 1. Juni 1952 wurde die Verwaltung auf die zur DDR gehörigen Gemeinde (ab 1961 Stadt) Falkensee, Kreis Nauen, Bezirk Potsdam übertragen, jedoch gehörte West-Staaken weiterhin zu Groß-Berlin, bis am 1. Januar 1961 die Eingliederung nach Falkensee erfolgte. Am 1. Januar 1971 wurde es wieder ausgegliedert und bildete fortan die Gemeinde Staaken.

Trotz der Zugehörigkeit zum Bezirk Potsdam gab es einige Besonderheiten. Die Katasterunterlagen für West-Staaken verblieben beim zuständigen Vermessungsamt des Bezirks Spandau. In Ermangelung anderer Unterlagen stellte der Liegenschaftsdienst des Bezirks Mitte (Ost-Berlin) eine eher rudimentäre Katasterkarte im Maßstab 1:4000 auf. Später wurde die Katasterkarte den Liegenschaftsdienst des Kreises Nauen übergeben, der erst nach mühseligen Verhandlungen, die bei ihm geführten Unterlagen im Jahr 1991, an den nach der deutschen Widervereinigung wieder zuständigen Bezirk Spandau herausgab.

Die Telefonanschlüsse waren bis in die späten 1980er Jahre im Telefonbuch von Ost-Berlin verzeichnet. Für ein Telefongespräch zwischen Ost-Berlin und West-Staaken (Vorwahl „572“) galt der Ortstarif. Laut Telefonbuch von 1989 war Staaken nicht mehr als Ortsgespräch über „572“ zu erreichen. Die Telefonanschlüsse waren nunmehr im Telefonbuch des Bezirks Potsdam eingetragen.

Staaken wieder in Berlin

Kurz nachdem am Abend des Mauerfalls am 9. November 1989 die innerstädtischen Berliner Grenzübergänge  geöffnet worden waren, wurde in derselben Nacht um 0:32 Uhr ( siehe Foto Nr.1 -Gedenktafel-gross)  auch der Grenzübergang Heerstrasse geöffnet. Im Rahmen der Wiedervereinigung wurden die getrennten Ortsteile am 3. Oktober 1990 wieder im Berliner Bezirk Spandau zusammengeführt, West-Staaken zählt zum Beitrittsgebiet.

( Quelle: Wikipedia -- Link: Wikipedia-Berlin-Staaken )

 

Zum Cache: 

Die 1.Station liegt am Cosmarweg in Berlin-Staaken in einer Naturerfahrungsfläche " Wilde Welt" (NEF). Dort können Kinder und Familien jederzeit den Wildwuchs der Natur erkunden und deren tierische Bewohner. Ich selbst fördere diese Fläche mit der Anbringung von Nistmöglichkeiten für Vögel.

Achtung: Zeitweise tauchen dort Wildschweine auf. Bitte mit Bedacht bewegen !!!

Es gibt 2 Eingänge zur NEF.  Der Erste vom Cosmarweg gegenüber dem "Jugendfreizeitgelände am Cosmarweg". Der zweite Eingang liegt im Spieroweg. Es muss dort ein PET-ling mit Koordinaten gesucht werden, in Bodennähe. (Kleiner Spoiler)

Danach solltet ihr zur Infostation gehen ( N 52° 31,460 --- E013° 08,587 ),wo die orangen Stäbe stehen und die Infotafeln,vom ehemaligen Grenzübergang und der Transitstrecke nach Hamburg. Das ist aber keine Bedingung, nur zur Information !!!

Bis zum Finale dann, ist es ein schöner Wanderweg mit ca. 2-3 km durch die Mischwald- und Wiesenheide, dort wo der Grenzstreifen war und der heutige Mauerwanderweg ist.

Wenn man nach der Heerstrasse in ca. 500 Metern nach rechts,abbiegt kommt man noch zum Fort Hahneberg ,wo die kaiserlichen Truppen stationiert waren,zur Verteidigung des Deutschen Reiches vor 1914. Also ein geschichtsträchtiger Weg. 

Viel Spass beim Suchen und Wandern wünscht Euch Bergkristall999 :-)

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Fpunh zny jre qn "CVRCG" !!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)