25 Jahre Geocaching - Ein Nostalgierätsel
Es war ein herrlicher Sommertag im August des Jahres 2013.
Ich hatte eine große Tour mit 31 Funden geplant.
Über der Nordstadt strahlte die Sonne. Den Rucksack gepackt und die
Wanderschuhe geschnürt, dann konnte es endlich Richtung Wald losgehen.
Als erstes suchte ich eine alte Munitionsbox entlang des Ümminger Sees.
In dem klaren blauen Wasser blubberte ein Fisch so vor sich hin.
Die Zeit verging wie im Fluge, und schon bald
funkelten die Sterne um den erschlankten Mond herum.
Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag ins Grüne zu einem Baum,
in dem ein kleines Vogelhäuschen versteckt war.
Ich wollte mich gerade in das Logbüchlein eintragen, als ich
direkt über mir das Rauschen eines Heissluftballons vernahm,
der gen Himmel in die Wolken aufstieg.
Verträumt schaute ich ihm noch eine Weile hinterher,
bis er lautlos am Horizont verschwand.
Endlich besann ich mich wieder aufs Loggen meines Fundes.
In Nullkommanix ohne Punkt und Komma ging es nun
mit dem Rad weiter auf Erkundungstour.
Der Weg führte mich an einer gemütlichen Bank vorbei,
die mich zu einer ausgiebigen Mittagsrast einlud.
Erschöpft von der Hitze des Tages muss ich wohl eingeschlafen sein.
Meine Gedanken schweiften ab und ich träumte
von einem Vogel unter einer üppigen Palme.
So ein Schmarrn ... natürlich war das nächste Ziel
wieder ein im Baum hängendes Vogelhäuschen.
Waaas ... soooo spät schon ??? :-O ...
Jetzt wurde es aber allerhöchste Zeit,
das Zelt am hell lodernden Lagerfeuer herzurichten
und sich für den nächsten Tag auszuruhen.
So verging Tag für Tag dieser abenteuerlichen Challenge ...
Bitte sucht nicht im Dunkeln mit Taschenlampen!