Hallo Geocacher,
hier ein kurzes Vorwort:
inzwischen sollte ich für meine 3D gedruckten, familienfreundlichen Kreativ-Caches bekannt sein – falls nicht schaut einfach mal in meinem Profil vorbei…
Natürlich ist auch dieser Cache keine langweilige Dose.
Ich möchte Euch mit meinen Boxen ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. In diesem Fall vielleicht sogar etwas Gänsehaut. Schreibt also gerne einen Kommentar in den Online-Log wenn es funktioniert hat.
Ich werde zukünftig auch noch mehr erstellen, sofern ich sehe, dass meine Arbeit gewertschätzt wird und gut ankommt.
Dieser Geocache führt Euch wie viele andere meiner Caches auch, in den wunderschönen Burgauer Wald bei Niederau im Kreis Düren.
Theoretisch wäre hier sogar parken und loggen möglich – aber dafür müsst ihr ihn erstmal finden und das ist gar nicht so einfach. Abgesehen davon, es wäre ja nicht mein Cache, wenn der Name nicht auch hier Programm wäre!
Nun zum Cache:
Viele Menschen finden Sie ekelig, manche haben Angst davor oder eine echte Phobie und wieder andere halten Sie im Terrarium und streicheln sie.
Gemeint sind Spinnen. Klar gibt es Spinnen, die auch richtig gefährlich sein können, aber in der Regel tut die bei uns in Deutschland oft anzutreffenden Große Winkelspinne (das sind die typischen schwarzen “Hausspinnen“) ja nichts.
Die Tierchen haben wahrscheinlich mehr Angst vor uns als wir vor ihnen.
Diese harmlose Variante liebt feuchte und dunkle Räume, weshalb sie oft im Keller oder in der Garage anzutreffen ist. Die Körperlänge kann 18mm betragen, wobei die Spannweite der Beine sogar 10cm betragen kann.

(Foto: https://www.gartenjournal.net/wp-content/webp/jpg/Grosse-Winkelspinne.webp)
An wenig gestörten Stellen im Haus baut die vorwiegend in den späten Abendstunden und nachts aktive Hausspinne ein Trichternetz, das sich zum Ende zu einer Wohnröhre verjüngt. Vom Netz aus spannt sie Fangfäden, in denen sich Beutetiere verheddern. Da sie keine Leimfäden produziert, wird die Beute festgehalten und mit ihren senkrecht stehenden Cheliceren (Kieferklauen) zu einem Brei zerkleinert und aufgenommen.
(Quelle: https://www.tierwissen.net/rekorde/giftigste-spinnen/)
Im Vergleich hierzu mal die TOP 10 der giftigsten Spinnen auf der ganzen Welt:
1. Brasilianische Wanderspinne (ca. 10 Todesfälle pro Jahr)
2. Sydney-Trichternetzspinne
3. Schwarze Witwe
4. Chilenische Winkelspinne
5. Rotkopf-Mausspinne
6. Rotrückenspinne
7. Braune Einsiedlerspinne
8. Europäische Schwarze Witwe
9. Gartenkreuzspinne
10. Ammen-Dornfinger
Keine Sorge ich gehe nicht auf alle ein!
Die brasilianische Wanderspinne gilt als die giftigste und tödlichste Spinne der Welt. Ihr Biss kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Aufgrund ihrer Lebensweise in menschlichen Siedlungen und Häusern kommt es in Brasilien immer wieder zu Zusammenstößen mit der "Bananenspinne". Den Spitznamen erhielt die Wanderspinne, da sie durch den weltweiten Bananenhandel über Transportwege in Bananenkisten auch in andere Länder verschifft wird. Vereinzelt gibt es daher vermeintliche Sichtungen der Giftspinne in Supermärkten auf der ganzen Welt.
(Quelle: https://www.tierwissen.net/rekorde/giftigste-spinnen/)

(Foto: https://www.smnk.de/forschung/zoologie/wissenswertes/bananenspinnen/
Eine der bekannteren Arten ist die “Schwarze Witwe“.
Die europäische Schwarze Witwe kommt sogar in Deutschland vor und gilt hier als gefährlichste Spinne.

(Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Schwarze_Witwe)
Ein Biss der Schwarzen Witwe kann bei Menschen zu Schmerzen, Lähmungen, Krämpfen und steigendem Blutdruck führen. Im schlimmsten Fall kann das Gift dieser Spinnenart tödlich sein (Bei Kindern und Vorerkrankungen).
Im vergangenen Jahr waren in Bremerhaven schon einmal Schwarze Witwen an Bord eines Frachtschiffes gefunden worden. Das Schiff lag deshalb wochenlang im Hafen.
/Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/schon-wieder-giftspinnen-im-hafen-von-bremerhaven,aktuelloldenburg-270.html)
Auch in NRW (Düsseldorf) gab es bereits Sichtungen der Schwarzen Witwe: Auch hier meistes in Containern oder Kisten.
Charakteristisch für die Schwarze Witwe sind ihr tief schwarzer Körper und ihre roten Punkte auf dem Hinterleib. Die Kieferklauen sind trotz der geringen Größe der Spinne (5mm bzw. 15mm mit Beinen) so stark, dass Sie die menschliche Haut durchdringen können.
Auch allseits bekannt ist die Vogelspinne, deren Biss kann zwar sehr schmerzhaft sein aber dafür weniger gefährlich – eher vergleichbar mit einem Bienenstich.
Diese Spinnenart gehört zu den Vertretern, die häufig als Haustiere im Terrarium gehalten werden.
Es gibt auch hier zahlreiche Untervarianten von Vogelspinnen. Die weltweit größte beschriebene Variante kann eine Körperlänge von 12cm und eine Beinspannweite von 28cm haben.
Zum Vergleich: Das ist mal eben ein großes Lineal.
Der englische Begriff für Vogelspinne ist “tarantula“.
Dennoch ist eine Vogelspinne keine Tarantel, denn beide Spinnenarten stammen aus zwei verschiedenen Familien, die durch unterschiedliche Merkmale gekennzeichnet sind und sich dadurch voneinander abgrenzen.
Der Name Tarantula klingt zwar extrem cool, weshalb auch der Titel des Caches so heißt, - wirkt aber in Bezug auf die Arten eher etwas verwirrend. (Quelle: https://www.vogelspinnen-info.de/ist-der-unterschied-zwischen-tarantel-und-vogelspinne/)

(Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelspinnen)
Wonach ihr jetzt genau suchen müsst ist Euch doch bestimmt jetzt klar oder?
Und bitte tut mir einen gefallen, haut sie nicht platt und zertretet sie auch nicht. Seit vorsichtig mit ihr und brecht ihr nicht ausversehen die Beine.
Meine Spinne ist so gut erzogen, dass sie für Euch das Logbuch verwahrt und garantiert nicht beißt.
Sie fühlt sich etwas abseits vom Publikum am liebsten auch gut geschützt und getarnt an Bäumen wohl.
Vielleicht kann es hilfreich sein eine Pinzette mitzubringen, das Logbuch kann sonst u.U. schwer raus zu nehmen sein, es muss aber so tief drin sitzen, damit es vor Nässe geschützt ist. Also auch bitte wieder vollständig reinstecken - und behandelt sie dabei wie ein rohes Ei, die Beine sind zerbrechlich.
Ich bitte von Fotos oder Hinweisen in euren Logeinträgen abzusehen, sonst ist die Überraschung ja für den nächsten vorbei.
Die von mir ermittelten Koordinaten wurden "nur" mit dem Smartphone und der kostenlosen c:geo App ermittelt - es kann daher zu größeren Abweichungen im Vergleich zu den Koordinaten mit einem hochwertigen GPS-Gerätes kommen. Es empfielt sich also den Suchradius ggf. auszuweiten und die Hinweise zu beachten.
Bitte geht sorgsam mit dem Cache um, nehmt euch die Zeit und heftet ihn bitte wieder so zurück wie ihr ihn vorgefunden habt (Logbuch zurück ins Tütchen, komplett reinstecken und bitte wieder verstecken wo er war) nur so ist er bestens vor Witterung und Muggeln geschützt.
Schreibt mir eine Nachricht wenn das Logbuch voll ist oder etwas beschädigt wurde – ich kümmere mich darum.
Ich bitte höflichst von Spoilerfotos und Fotos vom Cache in Euren Logoeinträgen abzusehen, sonst ist die Überraschung ja für den nächsten schon vorbei.
Viel Spaß beim Suchen und Finden