Die „Pyramide Garzau“ ist die größte Feldsteinpyramide in Deutschland. Sie befindet sich in Garzau, dem Ortsteil der Gemeinde Garzau-Garzin im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg.
Die Pyramide war Teil einer Gesamtanlage des Landschaftspark Garzau und wurde von Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau 1779 angelegt.
Die Pyramide entstand 1784. Sie hätte dem Grafen ursprünglich als Mausoleum dienen können, war aber dem Grafen als Bauwerk für kartographische Beobachtungen von Nutzen. Das Bauwerk, mit seiner Pyramide als Grundform, spiegelte den Zeitgeist des 18. Jahrhunderts wider.
Die Pyramide ist 44 preußische Fuß (13,80 Meter) hoch und weist einen quadratischen Grundriss auf. Das Äußere wurde aus unbehauenen Feldsteinen errichtet. Man betrat das Gebäude durch ein Portal, das an einen griechischen Tempel erinnerte. Es besteht aus hellem Sandstein und setzt sich damit deutlich vom grauen Feldstein ab. Das Original des Portals wurde 1815 vom Inspektor des Strausberger Landarmenhauses Haberkorn an die Marienkirche nach Strausberg versetzt. Hierauf weist das „H“ sowie die Jahreszahl „1815“ im mit einem Zahnschnitt verzierte Tympanon hin. Das heute vorhandene Portal an der Pyramide mit seiner Eichentür ist eine Nachbildung.
Dahinter befindet sich ein überwölbter Vorraum mit einem Opaion, auch Kuppelauge genannt. Schreitet man weiter in das Bauwerk hinein, erreicht man den Hauptsaal. Er wird von einem darauf aufgesetzten, kleineren Kuppelraum mit vier Rundbogenöffnungen gekrönt. Ein Opaion verbindet die beiden Geschosse. Durch die Öffnungen in der Kuppel fällt indirektes Licht über das Kuppelauge in den Hauptsaal. Fünf der zehn Sandsteinringe vom Deckenauge wurden bei der Restaurierung gefunden und wieder eingesetzt. Zur Verbesserung der Baustatik fügte man bei der Sanierung in der Kuppel Stahlbeton ein.
An der Nordseite konnten drei Eingänge freigelegt werden. Der mittlere führt in ein unterirdisches Gewölbe. Seine Bestimmung ist unklar, es hätte als Gruft dienen können. Das Bauwerk verfügt über symmetrisch angeordnete Aufstiegsrampen und Aufgänge aus roten Mauerziegeln, über die man von außen auf die Spitze des Gebäudes gelangen kann. Im unteren Bereich waren diese noch vorhanden, im oberen Bereich fehlten sie bereits bei der Freilegung der Pyramide. Anhand alter Ansichten wurden auch sie originalgetreu rekonstruiert. Aus Sicherheitsgründen ist der Aufgang für Besucher gesperrt! Eine Vedute aus dem Jahr 1790 zeigt ein Geländer an den Aufgängen. Die Spitze der Pyramide bekrönt ein Pavillon.
Die Pyramide selbst wurde auf einem Hügel im ehemaligen Landschaftspark errichtet. Gartenpläne aus der Bauzeit lassen den Schluss zu, dass sie im Zentrum des Parks gelegen haben muss.
1802 verkaufte der Graf von Schmettau das Anwesen. 1911 brannte der das Herrenhaus des Schlosses „Garzau“ ab. Während man das Schloss neu errichtete, geriet die Pyramide in Vergessenheit und verfiel. Aufgrund ihres Anblicks nannte man das Bauwerk im Dorf die „Ritterburg“.
Im Jahr 1999 wurde die Ruine wiederentdeckt. Ein Jahr später gründete sich der Förderverein Pyramide und Schloßpark Garzau e.V.. Der Verein legte das Bauwerk frei und baute es in den Jahren 2000 bis 2010 überwiegend aus eigenen Mitteln wieder auf. Der Innenraum befindet sich heute weitgehend im Originalzustand.
Quelle: Pyramide Garzau – Wikipedia
Nun zum Cache:
Frage:
Wie lange dauerte der Wiederaufbau der "Payramide Garzau"
des Förderverein "Pyramide und Schloßpark Garzau e.V. " ?
(Zahl und Wort gesucht mit Unterstrich gesucht!)
Du kannst deine Rätsel-Lösung mit
certitude überprüfen.
BETRETEN DER PYRAMIDE IST NICHT GESTATTET! FINAL VOM CACHE AUCH NICHT AN DER PYRAMIDE !!! HINWEIS IM LÖSUNGSCHECKER BEACHTEN !!!
HAFTUNG AUF EIGENE GEFAHR!!!!!