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Multicache Aufbauende Landwirtschaft Multi-Cache

Hidden : 7/21/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Willkommen beim Multicache „Aufbauende Landwirtschaft “ !

 

Dieser Cache ist ein Projekt der Bildungs-AG der SoLaWi Sonnenhof – einem Hof, der „aufbauende Landwirtschaft“ lebt.

Wir wünschen dir eine schöne Zeit draußen und spannende Aha-Momente zu diesem wichtigen Zukunftsthema.

Du stehst jetzt am Start – direkt vor den Flächen der Solidarischen Landwirtschaft Sonnenhof.

Hinweise:

  • Die Runde dauert zu Fuß ca. 20 min reine Gehzeit 
  • Bitte gehe nicht über oder durch Zäune
  • Beschädige nichts und gehe respektvoll mit der Natur um
  • Im Listing hier findet ihr alle Infos, die ihr zum Lösen der Fragen an den verschiedenen Stationen braucht. 
  • Das GPS haben wir mit einem Garmin GPS Gerät ermittelt. Mit dem Handy können die Daten abweichen. Daher haben wir im Listing für jede Station ein Hinweisbild verlinkt – auch für Kinder eine gute Möglichkeit, die Stationen zu finden.

Start – Themenstation 1: Solidarische Landwirtschaft

Koordinaten: N 50°29.137´ E 8°26.358`

  Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

In einer Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schließen sich Menschen mit einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammen. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung für die Ernte – und zwar nicht erst beim Kauf im Supermarkt, sondern schon beim Anbau. Alle zahlen regelmäßig einen festen Betrag, damit die Landwirt:innen gut wirtschaften können – ohne abhängig vom Markt zu sein.

So entsteht ein eigener kleiner Kreislauf: Die Mitglieder erhalten frisches, saisonales Gemüse und erleben, wie Landwirtschaft funktioniert. Es gibt weniger Abfall, mehr Freude an der Arbeit, Planungssicherheit – und direkten Kontakt zwischen denen, die anbauen, und denen, die essen.

Anders als beim klassischen Biohof wird die gesamte Landwirtschaft gemeinsam organisiert und finanziert – nicht nur einzelne Produkte gekauft. Die Mitglieder tragen gemeinsam die Verantwortung und auch die Kosten – z. B. bei Ernteausfällen.

Solidarische Landwirtschaft stärkt die Region, schützt die Natur und schafft neue Gemeinschaften. Manche Höfe arbeiten zusätzlich mit Permakultur oder Agroforstsystemen – das ist toll, gehört aber nicht automatisch dazu. Produkte sind dadurch nicht automatisch billiger oder kostenlos – es geht um einen fairen und nachhaltigen Umgang miteinander. Mehr Infos findest du auch noch hier an der Infotafel.

1. Frage: Wann beginnt der Gemüseverkauf jeden Dienstag? (Hinweis: Ihr findet die Antwort an der Tafel vor dem Feld)

Antwort + 10 = A

2. Frage: Was unterscheidet eine solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) von einem klassischen Biohof?

1) Die Produkte sind immer billiger
2) Die Mitglieder tragen gemeinsam Verantwortung und Kosten
3) Es gibt keine festen Arbeitszeiten für die Bäuer:innen
4) Alles wird kostenlos verteilt

Antwort = B

Koordinaten der Station 2: N 50° 29.1B6′ E 8° A.B58′

 

Themenstation 2: Erosionsschutz durch Hecken und Gehölze

Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

Du stehst hier vor einer 2019 angelegten Weidenhecke. Hecken bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger und fördern so die Artenvielfalt. Außerdem schützen sie den Boden vor Erosion, bremsen Wind und helfen, das Mikroklima auf dem Acker zu verbessern. Hecken speichern CO₂, fördern die Wasserrückhaltung im Boden und tragen sogar zum Klimaschutz bei. Gleichzeitig trennen sie Flächen, reduzieren den Nährstoffaustrag und bieten Obst, Blüten und Rückzugsorte für Tiere.

Frage: Welche Aussagen über Hecken in der Landwirtschaft sind korrekt?

Hecken…

  • Helfen Sie, den Boden vor Abtragung durch Wind/Wasser zu schützen.
  • Tragen Sie zur Klimaerwärmung bei.
  • bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
  • Reduzieren Sie die Ernteerträge deutlich.
  • fördern die Wasserspeicherung im Boden
  • Binden CO₂ 
  • Verhindern Wildwuchs auf dem Feld.

Summe der richtigen Antworten + 1 = C 

Koordinaten der Station 3: N 50° 29.1C1′ E 8° 26.239

 

Station 3 - Hier findest du die Koordinaten für die nächste Station

Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

Tipp: Verborgen in einer gewachsenen Höhle...

 

Themenstation 4: Stabilität durch Vielfalt – Lebensräume schaffen für natürliche Helfer

Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

In einer vielfältigen, biologischen Landwirtschaft entsteht ein stabiles Gleichgewicht zwischen sogenannten „Schädlingen“ und ihren natürlichen Gegenspielern – den Nützlingen . Dazu gehören zum Beispiel Marienkäfer, Schlupfwespen, Vögel oder kleine Eulen wie der Steinkauz. Sie ernähren sich von Blattläusen, Raupen oder Mäusen – und halten so die „Schädlinge“ auf natürliche Weise im Schach.

Je mehr Lebensräume wie Hecken, Nistkästen oder Blühflächen es gibt, desto mehr Nützlinge siedeln sich an . Das schafft ein natürliches Feedback-System : Wenn es mehr Blattläuse gibt, haben Marienkäfer mehr zu fressen – und ihre Zahl steigt. So regulieren sich viele Probleme von selbst. Ein wichtiges Prinzip auch für eine aufbauende Landwirtschaft, die MIT der Natur arbeitet statt GEGEN sie. Das folgende Bild macht dies anschaulich:

Grafik: Pestizidatlas, Eimermacher/Puchalla,  CC BY 4.0

Frage: Welche Aussage beschreibt das Prinzip „Stabilität durch Vielfalt“ am besten?  (Tipp: Nur eine Antwort ist richtig)
1) Je weniger Arten auf dem Acker leben, desto leichter ist die Kontrolle über Schädlinge.
2) Vielfalt verhindert, dass es überhaupt zu Pflanzenkrankheiten kommt.

3) Nützlinge helfen dabei, natürliche Gegenspieler von Schädlingen zu fördern und ein Gleichgewicht herzustellen.
4) Pestizide sind der nachhaltigste Weg zur Schädlingskontrolle.

D = Nummer der richtigen Antwort

Koordinaten der Station 5: N 50° 29.282′ E 8° 26.D25

 

Themenstation 5: Alte Sorten & samenfestes Saatgut

 Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

Du stehst hier vor einem Speierling – einem uralten Obstbaum, der früher häufig dem Apfelwein beigemischt wurde, weil seine Kräuter ihn haltbarer machen. Heute ist der Speierling fast verschwunden – wie viele alte Obst- und Gemüsesorten.

Warum? In der modernen Landwirtschaft wurden seit Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem Sorten gezüchtet, die viel und gleichzeitig reif werden , maschinell geerntet werden können und lange haltbar sind. Dabei geriet samenfestes Saatgut in den Hintergrund – auch Sorten, aus deren Samen wieder neue, fruchtbare Pflanzen wachsen. Stattdessen dominiert heute Hybrid-Saatgut , das man jedes Jahr neu kaufen muss und das sich nicht weitervermehren lässt.

Alte, gleiche feste Sorten sind jedoch wichtig für unsere Ernährungsvielfalt, Unabhängigkeit und Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel . Sie bringen unterschiedliche Farben, Formen, Geschmäcker und oft eine besondere Widerstandskraft mit. Wer sie erhält und weitergibt, bewahrt ein Stück Kultur – und sorgt dafür, dass auch kommende Generationen noch eine große Auswahl auf dem Teller haben.

Frage:
 Warum sind alte Sorten und samenfestes Saatgut wichtig? (Tipp: Nur eine Antwort ist richtig)

1. Sie sehen hübsch aus
2. Sie können nicht vermehrt werden
3. Sie tragen zur Vielfalt und Unabhängigkeit in der Ernährung bei
4. Sie sind verboten

Aufgabe: Finde die am Baum versteckte Zahl.

Nummer der richtigen Antwort + Zahl im Baum = E

Koordinaten der Station 6: N 50° 29,123′ E 8° 26,37E

 

Themenstation 6: Regionale und Saisonale Lebensmittel 

 Dieses Detailbild hilft euch die Station zu finden, wenn die Koordinaten nicht genau genug sind...

Warum gibt 's im Winter keine Erdbeeren in Hessen?

Du stehst hier vor einem Folientunnel , der den Anbau von wärmeliebendem Gemüse wie Tomaten oder Paprika auch in unseren Breiten ermöglicht – aber nur in der warmen Jahreszeit . In einer aufbauenden Landwirtschaft wird mit den Jahreszeiten gearbeitet , nicht gegen sie.

Im Supermarkt scheint es alles immer und jederzeit zu geben – aber das ist nur durch lange Transportwege, energieintensive Lagerung oder beheizte Gewächshäuser möglich. Die hiesige Landwirtschaft kann (und wird) das nicht leisten.

Frage: Warum ist nicht jedes Gemüse das ganze Jahr über regional verfügbar?
1. Weil Landwirt:innen sich ausruhen möchten
2. Weil Importe günstiger sind als regionale Produkte

3. Da regionale Böden und Klima nicht alle Pflanzen zu jeder Zeit ermöglichen. 

Aufgabe: 

Zähle, wie viele Folientunnel (die rundlichen weißen „Gewächshäuser“) du von hier aus sehen kannst. 

Hinweis: Du musst dafür NICHT auf das Gelände der solidarischen Landwirtschaft gehen, du kannst es von hier aus zählen.

Nummer der richtigen Antwort + Anzahl der Folientunnel = F

Koordinaten des Finales: N 50° 29.0F4′ E 8° 26.262

 

Finale:

Viel Spaß beim Entdecken!

Prüfsummen:

A bis C = 33

D bis F = 18

 

Beim Finale brauchst du noch:

(B) (C) (F) (D)

Additional Hints (No hints available.)

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