Manchmal steht etwas mitten in der Welt, und doch bemerkt es kaum jemand.
Hinter einer stillen Bank, jenseits eines schmalen Zauns, wĂ€chst ein Baum, der nicht so recht weiĂ, ob er Stamm oder Krone sein will.
Unten kurz und fest â oben ein Geflecht aus Ăsten, die sich umeinander winden, als wĂŒrden sie etwas beschĂŒtzen.
In seiner Mitte: eine Mulde, geformt wie ein Nest, in dem das Licht zögert und der Wind langsamer weht.
Wer dort steht, könnte fast glauben, der Baum halte den Atem an, bis jemand zuhört.
Vielleicht erzĂ€hlt er dir dann etwas â nicht laut, aber so, dass du es trotzdem verstehst.
Und wenn du genau hinsiehst, findest du, was er fĂŒr dich aufbewahrt hat.
Man sagt, wer hier verweilt, kann einen kleinen Abstieg wagen â zu einem Ort, an dem der Rhein fast zu schlafen scheint.
Das hat nichts mit dem Cache zu tun, aber mit einem GefĂŒhl, das bleibt.
Wer dort steht, versteht vielleicht, warum manche Wege abseits der Karte die schönsten sind.