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Tertiärquarzit "Kolkstein" EarthCache

Hidden : 7/29/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Geotop Tertiärquarzit "Kolkstein"

Die Quarzitsteinsplatte in der Dölauer Heide ist als Geotop ausgewiesen. „Geotope sind ganz besondere geologische Sehenswürdigkeiten, die von regionaler und nationaler geowissenschaftlicher Bedeutung, Seltenheit oder Schönheit sind. Als Zeugnisse der Erdgeschichte sind sie repräsentativ für eine Landschaft und deren geologische Entstehung.“ Neben der geologischen Einzigartigkeit bietet die Dölauer Heide eine Vielzahl an seltenen Pflanzen und Tieren. Bitte verhaltet euch entsprechend umsichtig und schont die Natur.

Tertiärquarzit

Die Gesteinsplatte, welche Ihr hier an den Koordinaten seht, entstand vor 50 Mio. Jahren im Eozän, einem Abschnitt des Tertiärs. Kieselsäurehaltige Grundwässer führten im Untergrund zur Verkittung von Quarzsanden zu Quarzit. Im Quartär (Eiszeitalter), während der Saale-Kaltzeit (vor ca. 150.000 Jahren), wurde der Stein durch die erosive Wirkung des Inlandeises und seiner Schmelzwässer freigelegt und verlagert. Es handelt sich , neben der "Steinernen Jungfrau" bei Dölau, um einen der größten oberflächig lagernden Tertiärquarzite von Sachsen-Anhalt. Kleine Platten von Tertiärquarzit (aber auch von quarzitischem Sandstein aus der Bundsandstein-Zeit) wurden durch jungsteinzeitliche Menschen in der Dölauer Heide für die Herstellung von Steinkistengräbern verwendet. Bei einem Spaziergang durch die Heide werdet Ihr auf einige Stoßen.

Lage von Tertiärquarzit in einer ehemaligen Kaolingrube bei Morl. Die festen Quarzite ragen aus den lockeren Sanden und Schluffen als Überhang heraus und stürzen stellenweise ab.

Diese Informationen stammen von einer Infotafel, welche einmal in der Nähe der Steinplatte aufgestellt war. Aufgestellt wurde diese von der Stadt Halle in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt.

Kolk

Ein Kolk (auch Strudelloch oder, in Festgestein, Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Auslöser können Unregelmäßigkeiten in der Festigkeit des Untergrundes sein oder Fließhindernisse wie Baumwurzeln oder Steine in Sand- und Schotterbetten. Kolke entstehen auch in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs. Mitgeführter Sand und Gesteinsbruchstücke schleifen die Gewässersohle ab, wodurch der Fluss das Gestein erodiert. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische. Kolke bilden sich auch im Brandungsbereich an Kliffküsten, sowie durch – teils unter hohem Druck fließendes – Schmelzwasser unter Gletschern (Gletschertopf).

Kolk-Quelle: Wikipedia

Aufgabe um den Cache zu loggen:

1. An den oben angegebenen Koordinaten steht Ihr vor dem beschriebenen Tertiärquarzit "Kolkstein". Schaut euch um und lest das Listing. Handelt es sich hier um einen Strudel- oder Gletschertopf?
2. Schau dir den Kolkstein genau an und bestimme anhand der Grafik im Listing die Fließrichtung.
3. Miss die Länge, Breite und Tiefe des Kolk. Ist es rund oder mehr oval?
4. Bitte hängt ein Foto von Euch oder eurem GPS vor dem Kolkstein an euren Log. (Logbedingung seit Juni 2019!)
Sendet eine mail mit den Antworten an mich. Geloggt werden darf sofort nach Erfüllung der Aufgaben. Wenn was nicht stimmt, melde ich mich.

Additional Hints (Decrypt)

Mbyyfgbpx zvgoevatra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)