Als Holocaust (deutsch ‚vollständig verbrannt‘) oder Schoa (hebräisch für „die Katastrophe“, „das große Unglück/Unheil“) wird der gezielte Völkermord bezeichnet, den die Nazis während des Zweiten Weltkriegs an rund zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden begingen. In dieser Zeit verloren rund 6 Millionen Juden ihr Leben.
Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann.
Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, den sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.
Die quadratischen Tafeln aus Messing mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit manuell mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingefügten Lettern beschriftet. Sie werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen.
Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.
Am 26. Mai 2023 verlegte Demnig in Nürnberg den 100.000. Stolperstein.
Quelle: Wikipedia
Weiter Orte und Arten des Gedenkens
Gedenktafel Dr. Kurt Boas
Zu den Initiatoren der Gedenktafel gehört unter anderem Pfarrer Ferry Suarez.
Bei seinen Recherchen über den Vater von Dr. Boas stieß der pensionierte Arzt Dr. Harro Jenss auf Informationen über Kurt Boas und wandte sich an Ferry Suarez, in der Hoffnung, noch Zeitzeugen oder anderweitige Zeugnisse zu finden. Aus diesem Kontakt heraus kam ein Vortrag im Theater zustande. Gleiches trifft auf die spätere Entscheidung zu, mit einer Gedenktafel an den Arzt zu erinnern, so wie in anderen Städten, wo es bereits solche Tafeln für jüdische Mediziner gibt.
Quelle: Freie Presse Werdau 10.11.2021
Mahnmal Friedhof
Es wurde ca. 1953 auf dem Friedhof feierlich aufgestellt und eingeweiht.
Danach wurde es in die "damalige" Pakanlage Friedenspark ehem. Bismarckhain und nach der Wende wieder auf den Friedhof verlegt.
Es trägt eine Metalltafel mit der Aufschrift:
Den Opfern von Gewaltherrschaft und Krieg.
Das Denkmal wurde von Hans Eickworth aus Sandstein geschaffen.
Geboren: 8. Februar 1930, Gablenz, Crimmitschau
Verstorben: 1995 Westerland
Zum Cache
Die Fragen zu den einzelnen Stationen findet ihr in den Wegpunkten und wenn ihr alle richtig beantwortet habt, bekommt ihr im Checker die Finalkoords und wichtige Hinweise dazu.
Ihr könnt die Stationen in beliebiger Reihenfolge spielen, empfehlen würde ich euch die im Listing angelegte, da das Mahnmal auf dem Friedhof in Finalnähe liegt.
Die Fragen beziehen sich nicht auf die Stolpersteine, sondern auf das Umfeld, da die Informationen sonst zu leicht im Internet zu ermitteln wären.
Bitte behaltet während des Cachens die Schicksale der Menschen im Hinterkopf und verhaltet euch vor allem auf dem Friedhof respektvoll und unauffällig.