Zwei Apachen im Mondlicht
Zwei Apachen, lautlos, still,
der Mond führt sie, so wie er will.
Durch Schatten, Nebel, Fels und Wald,
ihr Herz ist stark, ihr Blick ist kalt.
Sie folgen leis dem Flussverlauf,
der silbern schimmert, steigt und taucht.
Ein Schatz liegt dort, wo Wasser ruht,
versteckt in Tiefe, kalt und gut.
Die Paddel schneiden sanft das Licht,
der Nebel flüstert: „Findet mich.“
Kein Gold, kein Glanz, kein Edelstein –
nur Wahrheit soll ihr Schatz nun sein.
Zwei suB trägt sie, kaum zu seh’n,
zwei Seelen, die durchs Dunkel geh’n.
Die Nacht ist alt, der Weg noch weit,
doch schweigend teilen sie die Zeit