Nur sehr wenige kennen es:
Das große Kreuz ist gut versteckt zwischen dicht gewachsenen Bäumen an einem Weg, den nicht viele benutzen.
Errichtet haben es in den 1950er-Jahren in Trossingen angesiedelte Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Gebieten als „Ostpreußenkreuz“, um damit ihrer verlorenen Heimat zu gedenken.
Damals stand es weithin sichtbar oben auf dem Hügel. Die jetztigen Bäume gab es in dieser Zeit noch nicht.
Inschrift am Sockel: „Dein will ich sein und bleiben. So lange mein Atem geht.“
Vor einigen Jahren war das Kreuz morsch und wurde dann aus Sicherheitsgründen von der Stadt abgebaut.
2010 wurde es vom Trossinger Bauhof erneuert und wieder am alten Platz aufgestellt.
Quelle: Schwäbische Zeitung
Zugang:
Vom Parkplatz zwischen Trossingen und Schura gibt es einen Trampelpfad hinauf auf den Hügel, angenehmer ist aber ein kleiner Spaziergang von Gölten her.
Auf dem Weg von Gölten zum Kreuz hat man einen herrlichen Blick über Trossingen, der das vermittelt, was die damaligen Errichter des Kreuzes verloren und wieder gefunden haben: Heimat!
Eine Bitte an die Fotografen unter euch: Bitte keine Bilder vom Kreuz einstellen, wer es sehen will, soll selber hingehen. Danke.