Der neue Bahnhof
Homburg vor der Höhe war eine beliebte Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II. So war die Situation mit zwei Bahnhöfen nicht nur betrieblich unbefriedigend, sie entsprach auch nicht dem kaiserlichen Repräsentationsbedürfnis. Deshalb wurde zwischen 1905 und 1907 ein neuer Durchgangsbahnhof errichtet, der die nach Homburg führenden Bahnstrecken miteinander verband. Er kostete knapp 4,7 Millionen Mark. Der Name des Bahnhofs „Homburg vor der Höhe“ lautet seit dem 10. Januar 1913 „Bad Homburg“, nachdem der Zusatz „Bad“ 1912 dem Namen der Stadt beigefügt worden war.
Bahnhofsfeld
Das Gleisfeld des Bahnhofs liegt etwa vier Meter über Straßenniveau, das Empfangsgebäude wird so von der Straßenseite ebenerdig, die Bahnsteige durch einen Fußgänger- und einen Gepäcktunnel erschlossen. Der Bahnhof erhielt ein umfangreiches Gleisfeld, das heute stark reduziert ist, Anlagen für den Ortsgüterverkehr und einen Ringlokschuppen mit 14 Ständen. Der Lokschuppen wurde verkauft, denkmalgerecht saniert und beherbergt nun Büroräume.
Empfangsgebäude
Das Empfangsgebäude ist sehr repräsentativ in Neorenaissance und asymmetrisch gestaltet. Maßgebend beteiligt war der Architekt, Regierungs- und Baurat Armin Wegner. Eventuell stützte er sich auf Vorarbeiten des geheimen Baurates Louis Jacobi. Aber auch der Kaiser selbst griff immer wieder in die Gestaltung ein. Nachdem die Stadt Bad Homburg das Gebäude Ende 2007 nach langen Verhandlungen erwerben konnte, wurden zunächst die seit Jahren stillstehenden Uhren in Gang gesetzt. Bei einem Brand eines Verkaufsstandes am 4. Juli 2009 wurde die Bahnhofshalle – vor allem der Putz und die Fenster – durch die hohe Rußentwicklung stark beschädigt und zunächst gesperrt. Ende Juli 2009 wurde ein Fußgängertunnel innerhalb der Halle errichtet, der einen provisorischen Zugang am Wasserturm ersetzte.
Am 23. August 2013 wurde der Bahnhof nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wiedereröffnet. Diese umfassten neben der Beseitigung der Schäden bereits länger anstehende Sanierungsarbeiten im Wert von 22,4 Millionen Euro. Neben einer Bäckerei und einem Kiosk finden sich erstmals auch eine Filiale eines Schnellrestaurants und ein Geldautomat im Bahnhofsgebäude. Da der Bahnhof – insbesondere der Gastronomiebereich im Westteil sowie das Obergeschoss – zum Kulturbahnhof umgebaut wurde, kann er fortan auch als Veranstaltungsort für Konzerte genutzt werden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Bad_Homburg
ACHTUNG:
Die Bahnanlagen müssen zu keiner Zeit betreten werden, die Dose liegt außerhalb dieser. Ihr solltet lediglich auf den Muggel und Fahrzeugverkehr achten. Das angrenzede Firmengelände muss ebenfalls nicht betreten werden. Es könnte ein wenig stachelig sein.
Ich muss ja nicht extra erwähnen, dass die Dose bitte wieder dort zu hinterlegen ist, wie sie vorgefunden wurde. Das Logbuch bekommt ihr am Besten rein, indem Ihr es zusammenrollt und in den Deckel klemmt, dann lässt sich das ganze wieder wunderbar schließen.