Der Bahnhof Löffingen ist der Bahnhof der Gemeinde Löffingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Er befindet sich auf 804 Meter über Normalnull und liegt an der Hinteren Höllentalbahn Titisee-Neustadt-Donaueschingen.
Am 23. Mai 1887 wurde die Bahnstrecke Freiburg-Neustadt eröffnet. In der Folgezeit wurde über eine Fortführung derHöllentalbahn von Neustadt in Richtung Donaueschingen in zwei Varianten diskutiert:
- Neustadt – Rötenbach – Löffingen – Bräunlingen – Hüfingen – Donaueschingen
- Neustadt – Hammereisenbach– Hüfingen – Donaueschingen
Die Stadt Löffingen forderte in insgesamt neun Petitionen zwischen 1881 und 1887 die erste Variante.
Am 25. November 1896 beschloss die zweite Kammer der Landesstände in Karlsruhe den Weiterbau der Höllentalbahn mit einer überraschenden Streckenänderung: Neustadt – Kappel – Rötenbach – Löffingen – Reiselfingen (Seppenhofen) – Bachheim – Unadingen – Döggingen – Hausen vor Wald – Hüfingen.
Bei der feierlichen Eröffnung der hinteren Höllentalbahn am 19. August 1901 in Anwesenheit des Großherzogs Friedrich I., des Fürsten Max-Egon zu Fürstenberg und hoher Staatsbeamter wurde der Löffinger Bürgermeister Karl Kuster mit dem Verdienstkreuz des Zähringer Löwen ausgezeichnet. Einen Tag später begann der regelmäßige Verkehr.
Im Rahmen des Projektes "Breisgau-S-Bahn 2020" wurde bis Dezember 2019 der noch fehlende Höllentalbahn-Abschnitt, und damit auch der Bahnhof Löffingen, elektrifiziert, um durchgehende Züge von Breisach über Freiburg, Neustadt und Donaueschingen bis nach Villingen zu ermöglichen.
Direkt vor dem Bahnhofsgebäude befinden sich zwei Bushaltestellen. Dort verkehren Busse der Regionalbuslinie 7259 in Richtung Rötenbach, Friedenweiler, Neustadt, Bachheim, Unadingen, Hüfingen, Donaueschingen, Dittishausen, Göschweiler, Reiselfingen und Seppenhofen.
Quelle: Wikipedia