Ein historischer Ort:
An dieser Stelle wurde von 1857 bis 1861 Erz gefördert.
Dieses wurde zur Verhüttung, also zur Gewinnung des Rohstoffes, nach Ludwigstal bei Tuttlingen zu den Schwäbischen Hüttenwerken transportiert.
Der Stollen soll 1,70 Meter bis 1,80 Meter hoch und 1,40 bis 1,60 Meter breit sowie 3,5 Kilometer lang gewesen sein. Außerdem hat in unmittelbarer Nähe des Stollenmundlochs ein Huthaus gestanden, in dem die Arbeiter gegessen oder sich umgezogen hätten.

Bild: Selber abfotografiert von der Infotafel vor Ort
Im Jahr 1861 wurde der Bergbau wieder eingestellt. Es gab Probleme, Holzkohle zu beschaffen. Diese war aber nötig, um das Eisen aus dem Stein zu schmelzen.
Mit der Zeit verfiel das Bergwerk.
Vor dem Stollenmundloch liegt heute eine Schutthalde von Bruchsteinen und unverarbeitetem Abbaumaterial.
Quelle: Schwäbische Zeitung 2017
Mehr Infos findet ihr auf der Infotafel.
Das ehemalige Mundloch liegt wohl direkt unterhalb der Infotafel, es ist aber alles total zugewachsen und verwuchert, so dass ich nicht hinuntergestiegen bin.
Der mit Seilen gesicherte Knüppelpfad nach unten hat mit dem Stollen nichts zu tun, er gehört zum Weilheimer Kindergarten, der hier gelegentlich einen "Außeneinsatz" macht.
Ist aber auch nett da unten!