Einst, als der Osten der Stadt noch bekannt für seinen Schiffsverkehr war und die Reide eine wichtige Handelsbrücke für Edelgüter darstellte, erblickte man selten, mit viel Glück, ein von Bug bis Heck beladenes Schiff. Die Kisten und Fässer stapelten sich. Vor lauter Segel und Beladung schien man niemanden von der Besatzung mehr sehen zu können. Es wirkte verlassen, aber dennoch zielgerichtet. Auf dem Schiffsrumpf stand in großen, leicht verschnürkelten Buchstaben der Name : Reideflotte.
Heute, nach niedrigerem Wasserstand und aufgegebenem Wasserverkehr sind es bloß noch Wüstenschiffe, die man entlang der Reide in dieser Gegend erblicken kann.
Dennoch gibt es um die Legende der Reideflotte Erzählungen, dass bei einem stürmischen Unwetter die Wellen auf der Reide Meter hoch schlugen und eines der Kisten mit sich riss. Die Ladung soll von unfassbarem Wert gewesen sein und einen Bruchteil dessen zu finden, wäre ein echter Glücksfund.
Wir wünschen allen, die das Abenteuer nicht scheuen, viel Erfolg bei der Suche.