🌊🐦einen Raben auf der Warnow:
Ein Rabe sitzt am Ufersaum,
die Warnow fließt, ein alter Traum.
Das Wasser trägt im stillen Lauf
Geschichten, die der Wind hinauf.
Er späht hinüber, schwarz und kühn,
sein Flügel glänzt im Abendgrün.
Die Strömung rauscht, die Bögen ziehn,
als wolle Zeit vorüberfliehn.
Ein Schrei, so rau, zerreißt die Ruh,
die Wellen nicken still dazu.
Der Rabe hebt sich, steigt empor,
und trägt die Warnow mit durchs Tor.
Dort, wo die Weite Himmel heißt,
der Fluss im Sonnenfeuer kreist,
bleibt seine Seele, schwarz und klar,
dem Strom für alle Zeiten nah.
Soll das Gedicht eher romantisch-naturverbunden bleiben (wie oben), oder wünschst du es in einem mystisch-düsteren Ton, sodass der Rabe fast wie ein Omen wirkt?