Eisenspiel für Mannheim: "Schrottmeile" oder Kunst?
Das Werk entstand 1993 aus Vierkant-Baustahl.
Die Einheimischen nennen das Objekt auf dem Mittelstreifen der Augustaanlage vor dem späthistorischen ehemaligen Bankgebäude liebevoll "Schrottmeile". Das begehbare Kunstwerk umfasst stolze 7,5 x 72 x 23 m und nimmt die ganze Fläche ein. Die Stahlskulpturen laden zum Flanieren ein.
Kunst entsteht in den Augen der Betrachter! Und laut einer Aussage des Künstlers ist der öffentliche Raum ja auch kein Museum.
„tonnenschwer – tänzerisch leicht“ - Stahlstreben aus massivem Vierkantstahl, an den Ecken gelenkartig verschweißt, wachsen grazil, geradezu tänzerisch in die Höhe. Fast meint man, die Momentaufnahme einer flüchtigen Bewegung vor sich zu haben.*
Macht euch selbst ein Bild. Viel Spaß.

*vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schad