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James Bond, auch bekannt als Agent 007, ist eine literarische Figur des britischen Schriftstellers Ian Fleming. Der Geheimagent des MI6 hatte seinen ersten Auftritt im Roman Casino Royale (1953). Fleming schrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten um James Bond. Die Kurzgeschichten wurden in zwei Sammelbänden veröffentlicht.
1954 erschien der erste Fernsehfilm mit dem Agenten unter dem Titel Casino Royale zum gleichnamigen Roman. Der Auftakt der von Eon Productions Ltd. produzierten Bond-Reihe (im weiteren Eon-Reihe) kam 1962 unter dem Titel James Bond – 007 jagt Dr. No mit Sean Connery in der Hauptrolle in die Kinos. Es folgten weitere erfolgreiche Kinoproduktionen mit mehreren Bond-Darstellern. Im Laufe der Zeit entwickelte sich James Bond zu einer Ikone der Popkultur. Parallel dazu wurde die wechselnde Rolle des Bond-Darstellers zu einer prestigeträchtigen Aufgabe im Filmgeschäft.
Nachdem alle Bond-Romane Flemings verfilmt oder zumindest Teile oder der Titel übernommen worden waren, wurden Drehbücher zunehmend unabhängig von den Originalromanen entwickelt. Von verschiedenen Schriftstellern existieren zudem weitere Romane zur Figur. (Quelle: Wikipedia)
James Bond 007 - Im Angesicht des Todes

Handlung:
Ein in Frankreich entwickelter Mikrochip, der gegenüber elektromagnetischer Strahlung einer nuklearen Explosion (NEMP) gänzlich unempfindlich sein soll, fällt in die Hände des KGB. In der Eröffnungssequenz findet James Bond (Agent 007) einen dieser Chips bei dem toten Agenten 003 in der Arktis, wobei Bond den Sowjets nur knapp entkommt.
Auf der Suche nach den Hintergründen wird 007 auf den französischen Computer-Großindustriellen Max Zorin angesetzt. Dieser gilt in Regierungskreisen als integer, wird jedoch vom Secret Service kritisch beäugt, weil seine Zucht von Rennpferden verdächtig häufig Sieger hervorbringt, die in Kennerkreisen als minderwertig gelten. In einem Pariser Club trifft Bond einen Informanten und erhält Informationen über Zorin. Der Informant wird jedoch vor den Augen Bonds getötet, worauf dieser die Verfolgung aufnimmt. Nach einem Sprung vom Eiffelturm und einer Verfolgungsjagd durch Paris kann der Mörder in Zorins Boot entkommen. Es handelt sich um die extravagante May Day, die neben seiner persönlichen Assistentin Jenny Flex an Zorins Seite kämpft.
Als Pferdeliebhaber James St. John Smythe getarnt, begibt sich Bond gemeinsam mit Sir Godfrey Tibbett, einem MI6-Mitarbeiter, der sich als Bonds Chauffeur ausgibt, zu einer von Zorins Zuchtschauen auf dessen eigenem Schloss und beobachtet ein Geschäft zwischen Zorin und der Geologin Stacey Sutton, dessen Hintergründe zunächst im Dunkeln bleiben.
Beim Durchsuchen des Lagers entdecken Bond und Tibbett, dass raffiniert gesteuerte Mikrochips die Pferde zum Sieg führen: Durch elektrische Impulse steuern diese die natürliche (und dadurch nicht nachweisbare) Produktion von Steroiden in den Pferden und unterdrücken so die Müdigkeit während eines Pferderennens. Zorins Gestüt dient jedoch nur als Deckmantel zum Horten der weltweit überschüssigen Mikrochip-Produktion. Um allein den Weltmarkt zu kontrollieren, plant Zorin, die Vormachtstellung des größten Mikrochip-Firmen-Konglomerats im Silicon Valley zu brechen.
Bei der Durchsuchung werden Bond und Tibbett von Zorins Männern entdeckt und entkommen, machen sich aber verdächtig und werden von May Day enttarnt. Zorin hat Informationen über Bonds Agententätigkeit eingeholt und versucht vergeblich, ihn bei einem Ausritt zu töten und es nach einem Unfall aussehen zu lassen. Bond kann auf dem Pferd fliehen und trifft auf sein Fahrzeug, das Tibbett als Vorwand, um M zu kontaktieren, zum Waschen gefahren hatte. Doch im Wagen sitzt May Day, die Tibbett umbrachte. Bond wird bewusstlos geschlagen und im Fahrzeug in einen See gerollt. Indem Bond unter Wasser die Luft aus einem Reifenventil atmet, kann er seinen Gegnern sein Ertrinken vortäuschen.
Zorin hat dubiose Verbindungen zum KGB, von dem er ausgebildet wurde und der Disziplin einfordert. Bei einem Disput auf seinen Gestüt überwirft er sich jedoch mit dem KGB-General Gogol und verfolgt weiter seine eigenen Ziele. Er will eine Investorengruppe für seine weltweite Vormachtstellung bei der Produktion von Mikrochips gewinnen und versammelt diese in seinem Luftschiff. Sie sollen Geld investieren, um das Silicon Valley zu besiegen, welches dafür vernichtet werden soll. Als einer der Investoren die Zustimmung zu Zorins Forderungen verweigert, wird er aus dem Luftschiff geworfen.
Von dem CIA-Verbindungsmann Chuck Lee erfährt Bond, dass Zorins Zuchtberater Dr. Carl Mortner nicht nur Tiere mit Steroiden behandelte. Der deutsche Wissenschaftler, der eigentlich Hans Glaub heißt, führte für den KGB Tests an Embryonen durch. Er testete während des Zweiten Weltkrieges in Konzentrationslagern der Nazis die Präparate an schwangeren Frauen, von denen die meisten nicht überlebten, und gelangte nach dem Krieg zum KGB. (Anm.: Die deutsche Synchronfassung wurde aufgrund der nationalsozialistischen Bezüge verändert: Zorins Mentor Dr. Carl Mortner ist ein polnischer Wissenschaftler namens Jan Kopersky, der für den KGB Experimente mit Embryonen durchführte.) Die Experimente hatten das Resultat, dass einige der Kinder einen phänomenalen Intelligenzquotienten hatten, aber psychotisch zur Welt kamen und in weiterer Folge zu Psychopathen wurden. Zorin selbst ist eines dieser Wunderkinder. ... (Quelle: Wikipedia)
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