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Das Geheimnis des Isenbergs (LAB Bonus) Mystery Cache

Hidden : 8/23/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


In Andelfingen erhob sich, gleich einem Wächter aus uralten Zeiten, der Isenberg. Ein dichter Wald überzog seinen Rücken, und zwischen den Stämmen flüsterten Winde von Dingen, die lange vergangen und besser vergessen waren.

Seit Menschengedenken mied das Dorf den Hügel bei Nacht. Nur einer liess sich nicht abschrecken: Hans, der Sohn des Müllers. Die Leute nannten ihn Isenhans, weil er seit Kindertagen mit dem Wald wie mit einem Freund sprach. Doch Isenhans wollte mehr als nur zuhören – er wollte das Geheimnis des Isenbergs lüften.

Die Alten im Dorf erzählten sich im Flüsterton eine Legende, wenn der Winter lang und der Wein warm war: Einst, vor Jahrhunderten, soll hier ein Galgenplatz gewesen sein. Die Hingerichteten, so hiess es, seien nicht in geweihter Erde begraben, sondern in einen tiefen Schacht geworfen worden – mitsamt ihren Habseligkeiten. Der Brunnen auf dem Hügel sei dieser Schacht, und ihre ruhelosen Seelen hätten seitdem nie aufgehört zu flüstern.

Eines Abends, als der Herbstmond so bleich wie ein alter Knochen am Himmel stand, machte sich Isenhans mit einer Laterne auf den Weg. Er folgte einem kaum sichtbaren Pfad, bis er auf eine Lichtung stiess. Dort, zwischen moosigen Steinen, lag der alte Brunnen, schwarz wie ein aufgerissenes Auge. Aus der Tiefe drang ein Wispern empor, das ihn beim Namen rief.

„Komm hinab, Hans… hier unten wartet, was du suchst.“

Von einer unbegreiflichen Neugier getrieben, stieg er hinunter. Die Steine waren feucht und kalt, und je tiefer er ging, desto lauter wurde das Wispern, bis es zu Stimmen wurde. Sie erzählten ihm von Gold, das unter dem Isenberg vergraben sei – von Schätzen, die einst den Herren von Andelfingen gehörten.

Er erreichte den Grund des Brunnens, wo in einer Nische ein kleiner mit Eisen beschlagener Holzkasten lag. Kaum hatte er den Deckel geöffnet, flackerte das Licht seiner Laterne, und er erkannte, dass sich darin keine Münzen befanden, sondern menschliche Zähne – Hunderte, fein säuberlich aufgestapelt.

Die Stimmen verstummten. Stille. Dann, aus der Finsternis hinter ihm, ein kalter Hauch.

„Nun gehörst auch du uns, Isenhans.“

Am nächsten Morgen fanden die Dorfbewohner den Brunnen leer. Nur die Laterne lag dort – und zwischen ihren zerbrochenen Scheiben ein einzelner, frisch gezogener Zahn. In Angst und Eile schütteten sie den Brunnen mit Steinen und Erde zu, bis kein Spalt mehr zu sehen war.

Doch die Alten sagen, dass man den Brunnen nicht wirklich verschliessen kann. Und so hört man in manchen Nächten, wenn der Nebel tief über Andelfingen hängt und der Mond bleich über dem Isenberg steht, noch immer ein leises Wispern, das den Namen eines jeden ruft, der zuhört.

 

Sofern du das Geheimnis des Isenbergs lüften willst, benötigst du die Informationen aus dem gleichnamigen LAB.

Fündig wirst du bei N 47 35.ABC E 008 40.DE

https://labs.geocaching.com/goto/2170c46d-8a24-4d0a-b1de-f5f455af7f14

Additional Hints (No hints available.)