Die Erfindung des Münzfernsprechers geht auf den Wiener Ingenieur Robert Bruno Jentzsch zurück. Der historische Vorläufer der Telefonzelle wurde am 17. August 1903 im Wiener Südbahnhof erstmals in Österreich-Ungarn in Betrieb genommen.
In Österreich stehen noch etwa 6.500 Telefonzellen (in Salzburg 373) weitgehend ungenutzt. Im neuen Telekomgesetz, das Ende des Jahres 2022 in Kraft getreten ist, kommen die "öffentlichen Sprechzellen" nicht mehr vor. Ihr Ende ist besiegelt. Viele Telefonzellen werden zu Bücherzellen, Multimedia-Stationen mit Internet oder auch zu Stromtankstellen (Ladestationen für E-Fahrzeuge) umgestaltet.
2017 wurden über Telefonzellen 2,8 Millionen Minuten gesprochen. Zum Vergleich: 24 Milliarden Minuten werden dagegen im österreichischen Fest- und Mobilfunknetz "vertelefoniert". Laut RTR sind die Anrufe über Telefonzellen 97 Prozent weniger geworden als noch vor 10 Jahren.
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