Wildbienen sind Insekten, die genauso wie Honigbienen zu den Hautflüglern gehören. Zugeordnet werden sie der Überfamilie „Apoidea“. Anders als Honigbienen werden Wildbienen allerdings nicht von Imker*innen gehegt: 90 Prozent der Wildbienen sind Einzelgänger – und nutzen nahezu jeden vorhandenen Lebensraum in Deutschland. Deshalb werden sie auch Solitär- oder Einsiedlerbienen genannt.
Sie spielen als Bestäuber zahlreicher Pflanzen eine immens wichtige Rolle in der Natur. Sie sammeln Nektar und Pollen, stellen daraus aber – mit Ausnahme der Hummeln – keinen Honig her. Aus diesem Grund kommen Stiche durch Wildbienen auch selten vor, da sie, anders als Honigbienen, zwar stechen könnten, aber keine Honigvorräte zu verteidigen haben.
Die meisten Wildbienenarten bauen eigene Nester, zum Beispiel im Boden oder in Steilwänden. Andere suchen Platz für ihre Brutzellen in Totholz, verlassenen Schneckenhäusern oder markhaltigen Pflanzenstängeln. Auf eine weitere Strategie greifen wiederum sogenannte Kuckucksbienen zurück: Sie legen ihre Eier in die Nester anderer Bienenarten.
Von ihren nächsten Verwandten, den Wespen unterscheiden sich Bienen durch ihre Ernährung. Bienen ernähren sich während ihres gesamten Lebens-Zyklus´ pflanzlich. Wespen dagegen füttern ihre Brut mit tierischen Eiweiß (Spinnen, Insekten oder auch mal Fleischstückchen vom Frühstückstisch).
Die finalen Koordinaten erhälst Du, wenn Du folgendes Puzzel löst.