Das Gebiet um die Bushaltestelle „Im Klösterli“ auf dem Zürichberg ist eine stille, grüne Tasche am Rand von Fluntern. Der bewaldete Hang mit seinen Waldrändern, Lichtungen und schmalen Wegen lädt zu kurzen Spaziergängen und längeren Rundgängen Richtung Zürichbergplateau ein. Charakteristisch sind Vogelgesang, das Rascheln im Laub und gelegentliche Eichhörnchenbesuche; zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder Blicke zur Stadt. Die Bebauung bleibt zurückhaltend: locker gestellte Wohnhäuser, gepflegte Gärten, Hecken und einzelne Trockensteinmauern, die an ältere Nutzungen erinnern. Die Erschliessung ist bewusst fein: An der Haltestelle hält ausschliesslich die VBZ-Linie 39, und zwar stündlich – genug, um die Ruhe des Ortes zu bewahren, aber ausreichend für den Alltag der Anwohnenden. Wer hier aussteigt, steht binnen Minuten auf weichen Waldpfaden, erreicht Spielplätze, picknickt auf sonnigen Rändern oder folgt den Wegen weiter bergauf. Im Jahreslauf verändert das Klösterli spürbar seine Stimmung – immer nah, erholsam und unaufgeregt, mit Herbstnebel, Frühlingsblüten und sanftem Morgenlicht.