Es gibt viele Geschichten hinter dem Hintergrund des Wortes Elefantenplatz. Rebekka Salm hat für das Magazin "Kolt" aus Olten eine Reportage unternommen und ist auf folgende Erkenntnis gekommen:
Der Elefantenplatz hat im Grunde nichts mit Elefanten zu tun. Der Name ist vielmehr ein Verweis auf die Pfadfinder. Bei den «Wölfli» – einer Vorstufe der Pfadfinder – spielte das Dschungelbuch mit der Geschichte von Mogli dem Menschenkind, Balu dem Bären und Hathi dem Elefantenoberst eine wichtige Rolle. Samstags seien die Pfadi-Kinder in den Wald gezogen, um auf dem Elefantenplatz im Bannwald zu spielen und zu bräteln. Dabei haben sie oft einen Tanz aufgeführt, bei dem jeweils ein Kind den Anfang machte.
«Es bewegte sich wie ein Elefant vor den Kameraden hin und her. Auf ein bestimmtes Wort hin fasste es ein anderes Kind an den Schultern. Und schon tanzten sie zu zweit. Dies ging so weiter, bis alle Kinder bei der Elefanten-Polonaise dabei waren.» Der Text des Liedes geht so:
Ei Elefant, dä tanzt e so
Imene Spinnefädeli noche.
Är findet das halt däwäg nätt,
Will är so gärn es Gspänli hätt!
Elefanten sind Herdentiere, die grossen Wert auf Gemeinschaft und Zusammenhalt legen. Dasselbe gilt auch für die Pfadfinder. So scheint es, als bestehe hier tatsächlich ein Zusammenhang. Der Begriff Elefant werde im Schweizerdeutschen ab und an als «Helfant» verballhornt, was wiederum zu «helfen» umgedeutet und in Olten mit der Pfadi in Verbindung gebracht wurde.
Zum Geocache
Der Geocache gehört dem Wald, sollte aber gut gefunden werden. Je nach Jahreszeit wird es schwieriger, die Dose zu finden. Es muss mit vielen Muggels und Besucher vor Ort gerechnet werden. Bitte die Dose wieder so versorgen, wie ihr sie vorgefunden habt. Vielen Dank