Diese spezielle Kolbenpumpe hier im Kohlboden wurde 1904 von der Maschinenfabrik Schmid in Zürich gebaut und erfüllt bis heute tagein tagaus ihren Dienst. Der Antriebsmotor benötigt keine Fremdenergie, funktioniert also ohne Stromzufuhr. Er wird angetrieben von den höher oben gelegenen Höllbachquellen.
Benötigt wird diese Pumpe um das Quellwasser der tiefer gelegenen Quellen über den höchsten Punkt (557MüM.) der Baarburg zu bringen.
Das ganze gewonnene Quellwasser aus dem Lorzentobel fliesst von da in natürlichem Gefälle in die Stadt Zürich, die bekanntlich tiefer gelegen ist. Das meiste Quellwasser fliesst in einem separaten Leitungsnetz in spezielle Brunnen, den sogenannten Notwasserbrunnen, der Stadt Zürich. Diese sind verteilt im öffentlichen Raum, wo in einem Notfall Trinkwasser bezogen werden kann.
Wenn ihr durch das Türfenster schaut, geht per Bewegungsmelder das Licht an. Schaut euch diese technische Antiquität an.
Es ist sozusagen eine Art Perpetuum mobile.
Nebenbei könnt ihr noch einen Geocache suchen und finden.