Das Blumenviertel
Wo heute Häuser und Gärten stehen, lag früher Land, das fünf Bauern bewirtschafteten.
Zwischen Feldern und Wegen verlor man leicht die Orientierung, weshalb die Gegend den Spitznamen „Bermuda-Dreieck“ bekam.
Man erzählte sich von Nebeln, die plötzlich über die Felder krochen und Menschen verschluckten, als hätte die Erde selbst Hunger. Von Flüstern, das den Wanderer lockte und von Schatten, die sich bewegten, auch wenn kein Mensch weit und breit zu sehen war. Von Schreien in mondlosen Nächten und von dunklen Gestalten, die zwischen den Äckern lauerten.
Dann wurden die Felder planiert, Häuser gebaut, Straßen nach Blumen benannt. Heute nennt man es freundlich Blumenviertel. Ein Name so freundlich, dass er fast wie Hohn klingt, denn wer die Vergangenheit kennt, spricht leiser über diesen Ort, die Alten flüstern gar:
Wer hier gräbt, reißt alte Wunden auf.
Wer hier sucht, erweckt, was längst schlafen sollte.
Manche Bewohner berichten noch immer von seltsamen Geräuschen in der Nacht, von flackernden Lichtern und dem Gefühl, beobachtet zu werden.
Und jetzt bist du hier, auf der Suche nach etwas Verstecktem.
Doch sei gewarnt: Manches, was man im Bermuda-Dreieck findet … findet auch dich. Bist du sicher, dass du den Cache findest … und auch wieder hinauskommst? 👀
P.S. Wenn ihr wollt könnt ihr gerne etwas tauschen!