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Museum im GZG #3: Dinosaurier EarthCache

Hidden : 10/20/2025
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Museum im GZG #3: Dinosaurier

Das Geowissenschaftliche Museum der Universität Göttingen ist eines der wenigen Museen in Niedersachsen mit öffentlich zugänglichen Ausstellungen zu den Themenbereichen Paläontologie, Mineralogie und Geologie. Viele dieser geologischen Besonderheiten sind so selten, wertvoll oder schwer zugänglich, dass man sie in einer natürlichen Umgebung nur schwer oder gar nicht finden und untersuchen kann.

Daher wurde dieser EarthCache im Museum platziert. Um ihn loggen zu können ist ein Besuch notwendig. Dabei sind die Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 09 - 17 Uhr und Sonntag 11 – 16 Uhr) zu beachten. Die Bernsteinausstellung ist ausschließlich am Sonntag zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Fragen

Die verschiedenen Fossilien sind in unterschiedlichen Räumen des Museums ausgestellt. Ihr müsst euch ein wenig auf die Suche begeben.

Sucht das Fossil vom „Großer Schmelzschupper“.

1. Welche Besonderheit hat dieses Fundstück? Beschreibt es.

Sucht die Vitrine mit der Rekonstruktion des Dinosauriers „Stenopelix valdensis“.

Hier findet ihr neben der Rekonstruktion die original Fundstücke mit den eingebetteten Knochen.

2. Wie stellen sich die Fossilien zum umgebenden Gestein dar?

3. Welche Ansicht hat das Fundstück?

4. Was ist vom „Archosaurier“ ausgestellt und welche Rückschlüsse konnte man dadurch ziehen?

Sucht das „Schmalschnauzige Krokodil“.

5. Welche Rückschlüsse kann man anhand seines Schädelbaus ziehen?

 

Einleitung

Wie Niedersachsen vor ca. 140 Millionen Jahren ausgesehen hat und welche klimatischen Bedingungen damals geherrscht haben versuchen Forschende anhand von Fossilien zu rekonstruieren. Das heutige Niedersachsen lag zur Blütezeit der Dinosaurier in der Unterkreide näher am Äquator, ungefähr da, wo heute Tripolis liegt.

In diesem subtropischen „Ur-Niedersachsen“ lebten neben Flugsauriern, Krokodilen und Schildkröten auch Dinosaurier, die zahlreiche Spuren hinterließen.

Forscher können aus den Fundplätzen viele Informationen herauslesen: Nordwestlich von Hannover befand sich eine tropische Inselkette mit vorgelagerter Lagune und mächtigem Flussdelta. Die Dinosaurier durchstreiften dieses Gebiet, ihre Spuren drückten sich dabei tief in den schlammigen Sandboden ein. Neben Fußabdrücken wurde eine Vielzahl weiterer Fossilien wie Baumstämme, Ginkgoblätter, Krokodilschädel, Schildkrötenpanzer und weitere Fossilien geborgen.

Paläontologie

Paläontologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Leben vergangener Erdzeitalter befasst, basierend auf der Untersuchung von Fossilien und anderen Spuren ausgestorbener Organismen. Sie rekonstruiert die Evolution, das Verhalten und die Umwelt vergangener Lebewesen und bietet Einblicke in die Erd- und Klimageschichte. Paläontologen arbeiten im Gelände, im Labor und im Büro, um Fossilien zu finden, zu analysieren und ihre Bedeutung zu bestimmen. Die Paläontologie ist somit ein Teilgebiet der Geologie.

In der Fossilisationslehre (Taphonomie) wird bspw. der Weg vom Absterben eines Individuums bis zum fertigen Fossil beschrieben. Sie erklärt ebenfalls die Bildung von so genannten Fossillagerstätten, in denen Reste fossiler Lebewesen besonders zahlreich Konzentratlagerstätten oder besonders vollständig erhalten sind Konservatlagerstätten.

In der der Biostratigraphie werden die zeitliche Einordnung und das Inbeziehungsetzen von Sedimentgesteinsformationen und deren Schichtgliedern anhand ihres Fossilinhalts untersucht. Dafür werden von den Biostratigraphen unter anderem spezielle Leitfossilien auserkoren. Die Biofaziesanalyse versucht den Bildungsraum eines Sedimentgesteins anhand seiner fossilen Lebewesen und Lebensspuren zu charakterisieren.

Das Museum bietet eine seltene Gelegenheit die aufbereiteten Fundstücke zahlreicher Ur-Bewohner Niedersachsens zu untersuchen. Einige Fossilienfunde waren so gut erhalten, dass nicht nur eine Rekonstruktion der Größe und dem vermutlichen Aussehen der Dinosaurier möglich war, sondern auch ihres Jagd- und Sozial Verhaltens.

 

Schematische Darstellung des Schicksals zweier Dinosaurierkadaver (Sauropoden) mit Tod, Einbettung, Mineralisation (Fossildiagenese) und schließlich Ausgrabung der Fossilien

 

Quellen:

Infotafeln im Museum

https://de.wikipedia.org/wiki/Fossil

https://de.wikipedia.org/wiki/Fossilisation

https://de.wikipedia.org/wiki/Paläontologie

Happy Hunting
wünschen

 

 

 

Additional Hints (No hints available.)