Willkommen in Zethau, einem der längsten Dörfer im Erzgebirge!
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1324, als der Ort noch „Ceten“ hieß. Der Name verweist auf den Zethaubach, der sich unten durch das Tal schlängelt. Die ersten Siedler waren vor allem Bauern.
Zethau entstand als klassisches Waldhufendorf – ein langgestrecktes Band aus Bauernhöfen, die sich entlang des Baches und der heutigen Dorfstraße reihen. Der Zethauer Kunstgraben, 1570 – 1572 erbaut, war einst Teil des Freiberger Bergbausystems und diente der Wasserzufuhr für Bergwerke im Raum Freiberg und ist heute ein technisches Denkmal. Er befindet sich auf der gegenüberliegenden Talseite u.a. in der Nähe der Kirche. In der 1736 geweihten Elisabethkirche befindet sich eine Orgel von Adam Gottfried Oehme – einem Schüler Gottfried Silbermanns.
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An dieser markanten Weggabelung führt vom Mittelweg eine Straße durch eine stille, waldreiche Senke nach Wolfsgrund hinab. Ein detailverliebter Wegweiser zeigt die Richtung. Seit vielen Generationen schmückt ein großer weißer Stein diesen Ort. Die genaue Herkunft des Steins ist jedoch unklar, wohlmöglich ist es ein Findling. Allen Einheimischen ist "der weiße Stein” ein Begriff.
Man kann Zethau zu Fuß auf dem Mittelweg und dem gegenüberliegenden Salzweg bzw. dem Herrenweg umrunden. Die vor allem landwirtschaftlich genutzten, befestigten Straßen sind auch mit dem Rad gut zu meistern. Link zur Karte: Rund um Zethau
Sehr gute und offizielle Parkmöglichkeit in der Nähe: ca. 1km - 15min entfernt.