Die im Jahr 1980 eröffnete Sporthalle in der Talstadt ist nach dem kommunistischen Spanien-Kämpfer Bruno Hinz benannt, der 1900 in Bernburg geboren worden ist und im Haus Korngasse 7 lebte. Als die Nazis auf den im Untergrund für die KPD arbeitenden Mann ein Kopfgeld aussetzten, floh er ins Ausland. Als Kommandeur des Thälmann-Bataillons der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg fiel Bruno Hinz im August 1937 bei Madrid, von einer Kugel tödlich getroffen. In seiner Geburtsstadt ist auch eine Straße in der Bergstadt nach ihm benannt.
Die Sporthalle ist von Anfang an Heimspielstätte der Handballer der Stadt (bis zur Wende BSG Motor, danach SV Anhalt). Im Jahr 1998 investierte die Bernburger Freizeit GmbH (BFG) umgerechnet rund zwei Millionen Euro in Umbau und Modernisierung der Halle, womit unter anderem die Zuschauerkapazität auf 800 Sitzplätze verdoppelt werden konnte.
Der Verein SV Anhalt Bernburg e.V. wurde im Jahr 1951 gegründet. Im Jahr 1962 gelang der Handballmannschaft der Aufstieg in die DDR-Liga. Nach der Wiedervereinigung trat der Verein unter dem heutigen Namen an und spielte unter anderem in der Saison 1991/92 in der 2. Bundesliga. Heute ist der SV Anhalt Bernburg nach wie vor im Handball aktiv und nimmt mit mehreren Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Mein Sohnemann sein zweiter Cache.
Wir wünschen euch wieder viel Spaß beim Suchen und Verewigen.