Wenn die dunkle Jahreszeit naht und die Kälte und Dunkelheit sich langsam durch die Tage ziehen, fängt man vielleicht an, von anderen Orten zu träumen - Orte, die zwar auch im Winter besucht werden können, die im Sommer aber einen ganz anderen Glanz verbreiten.
Um die Wartezeit - in 24 Tagen oder in 24 Wochen? - zu verkürzen, sind in diesem Rätsel einige Orte versteckt. Bei der Lösung helfen sowohl die folgenden Hinweise, als auch das zugehörige Lösungsblatt. Das Lösungswort muss im Checker ohne Leerzeichen eingegeben werden, dann erhaltet ihr die finalen Koordinaten.
Hier sind nun die einzelnen "Örtchen":
- Der gesuchte Ort wurde im Jahr 1885 eröffnet. Seitdem haben dort schon Bären und Elefanten gewohnt, der Fußballclub Alemannia trainiert und Soldaten sich erholt. Einziges Zeugnis aus der Zeit seiner "Einrichtung", das erhalten geblieben ist, ist ein kleiner Weiher. Heute trifft man sich immer noch dort, aber nicht mehr um exotische Tiere zu bestaunen, sondern zum Spielen, Grillen, Sport treiben, Erholen…
- Dies ist der erste von drei zusammenhängenden gesuchten Orten, die eher als ein Ort bekannt sind. (Auf die beiden anderen dazugehörigen wird hingewiesen, wenn nach ihnen gesucht ist.) Wir versuchen trotzdem sie voneinander zu unterscheiden.
Der erste gesuchte Ort gehörte zu einer Einrichtung, die es heute nicht mehr gibt. Sie diente der Genesung und bekam durch unseren Ort einen Außenbereich. Dieser wurde prominent entworfen: P. J. Lenné plante, aber C. Jancke legte an. Für den „Privatgebrauch“ wurde der Unterhalt schnell zu teuer, deswegen konnte keine 20 Jahre später auch die Öffentlichkeit Zutritt erlangen - natürlich gegen Eintritt. Der Ort heißt heute anders als bei seiner Eröffnung, der hier gesuchte Name ähnelt jedoch der ursprünglichen Nutzung.
- Der Ort markiert den Ausgangspunkt der Städtefreundschaft zwischen Aachen und Halifax. Von dem gebauten Zeugnis des Freundschaftsdienstes, den Handwerker aus Halifax hier verrichteten, sind nur noch 8 Säulen und ein Gedenkstein übrig. Freundschaften können hier jedoch weiterhin gepflegt werden: Beim Skaten, Fußballspielen oder auf einer kleinen Bühne.
- Der Name des gesuchten Ortes hat heute nichts mehr mit der Nutzung als Standort für eine Tuchfabrik zu tun. Doch auch der heutige Zustand lässt Fragen über den Namen aufkommen. Tatsächlich geht die Bezeichnung auf einen Pavillon des Roten Kreuzes während des zweiten Weltkriegs zurück.
- Hier wurde fast zur gleichen Zeit wie "Tag 2" von dem gleichen Planer ein Ort neu entworfen, der davor über viele Jahrhunderte schon genutzt wurde - aber anders als der neue Plan es jetzt vorsah. Es gibt hier Zeugnisse von verschiedenen Nutzungen seit der Römerzeit - von Möglichkeiten der Erholung bis hin zur Bildung höherer Töchter. Stückchenweise wieder sichtbar wurden diese Schichten aber erst ab 2012. Direkt nebenan versetzt die Neu-Überbauung der Barbarossamauer bis heute Besuchende ins Staunen.
- Dies ist der zweite von den drei zusammenhängenden gesuchten Orten. Er ist eine Erweiterung des ersten Ortes. Mehrere Namen sind für diesen Ort bekannt, der Gesuchte ist zu Ehren eines ehemaligen Aachener Oberbürgermeisters gewählt worden, der zeitweilig während seiner Amtszeit aus Aachen ausgewiesen worden war.
- Die Entstehungsgeschichte des gesuchten Ortes ist sagenumwoben und zählt zu den bekanntesten Aachener Märchen und Legenden. Weniger bekannt ist, dass bereits vor über 5000 Jahren hier ein Abbauort von Feuerstein war, der sich in einem Radius von über 200km um Aachen herum in Form von Beilklingen wiederfinden lässt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand hier zudem der erste Ort seiner Art in Europa, der von Bürgern und nicht von Fürsten initiiert wurde.
- Der gesuchte Ort war bis 1872 noch großzügiger und wurde zugunsten eines neuen Wohnviertels auf die heutige Größe verkleinert. Sowohl unser Ort als auch das Wohnviertel sind nach etwas benannt, was von vielen einflussreichen Menschen genutzt wurde im Laufe der Jahrhunderte, unter anderem auch von einem bekannten Ingenieur und Flugzeugbauer. Heute finden Konzerte und Ausstellungen dort statt. Besonders im Sommer nutzen viele Menschen unseren Ort, um dort eine kühle bekannte Oecher Süßspeise zu essen.
- Der dritte von den drei zusammenhängenden Orten trägt den Namen, der heute der geläufigste für die gesamte Anlage ist. Der Name teilt sich einen Wort-Teil mit einer Bezeichnung, die eine besondere Denkmalart hervorhebt. Große und alte "Zeugen", die mit diesem Denkmaltitel geehrt sind, können noch von der bedeutsamen "Schlacht um Aachen" erzählen.
- Der gesuchte Ort könnte nach einem Nachfahren des Kaisers Karl I. benannt worden sein, der auch an der Errichtung eines nahegelegenen Gebäudes beteiligt war. Direkt an dem gesuchten Ort liegt eine Straße, die den gleichen Namen trägt. Die Straße ist einer von zwei Orten in Aachen, die in die Hinrichtung anders heißen als in die Rückrichtung.
- Der gesuchte Ort liegt auf dem Gelände eines Gebäudes, das zwischen 1900 und 1914 erbaut und bis Anfang der 1980er betrieben wurde. Der Betrieb überstieg die Kapazitäten der zum Großteil pavillonartigen Gebäudestruktur und so wurde ein Neubau an anderer Stelle errichtet und die Institution zog 1982-85 um. Die meisten Gebäude an dem gesuchten Ort sind abgerissen worden und der Ort erhielt einen neuen Namen: Er wurde benannt nach einem Mann, der später Präsident wurde, aber zum Zeitpunkt des "Umzugs" noch als politischer Gefangener in Haft saß.
- Der gesuchte Ort ist nach einem dort liegenden Bauwerk benannt und war aufgrund dieses Bauwerks lange Zeit eine Wallfahrtsstätte. Vorgängerbauten wurden erstmals ab dem Jahr 840 erwähnt, 1000 Jahre hinterlassen jedoch - trotz oder wegen 700-jährigen Leerstands? - ihre Spuren und so wurde das Bauwerk in seiner heutigen Form 1886 neu errichtet.
- Dieser Ort liegt direkt an einer wichtigen Institution in Aachen. Er ist für die Arbeit der Institution nicht notwendig, verschönert aber vermutlich die ein oder andere Arbeitspause. Die Institution ist nicht nur für Aachen wichtig, sondern durch ihre "Gewalt" ein unerlässlicher Grundpfeiler einer Gesellschaft. Hier trägt die Institution ihren Namen schon seit 1820. Unser gesuchter Ort ist vermutlich jünger und zumindest auf Google Maps nicht so einfach zu finden.
- Der gesuchte Ort begann als ferme ornée, wechselte mehrfach den Besitzer (über Kloster, Tuchfabrikanten und Weinhändler) bis es schließlich der Stadt Aachen übertragen wurde. Diese integrierte den Ort in einen "weißen Weg" über 30km bis nach Kerkrade.
- Der gesuchte Ort ist groß - 125 Kilometer um genau zu sein. Er ist, genau passend zu Aachen, ein wahrer "Grenzgänger". Schon ab 1885 wurde dieser Ort aufgebaut, ab 2002 aber erst zu unserem heute gesuchten Ort umgebaut.
- Im Westen der Stadt befindet sich der nächste gesuchte Ort. Er ist mit 220 Quadratmetern sogar offiziell als Ort zum Grillen ausgewiesen. Woher der Name kommt lässt sich nur mutmaßen. Aber es stellt sich schon die Frage, warum kein weiterer Ort im Süden mit einem äquivalenten Namen existiert - immerhin hat Aachen zwei internationale Nachbarn!
- Hier steht "der Ausgangspunkt" des europäischen Skulpturenweges. Er steht hier nicht zufällig: Denn an diesem Ort sind über 90 "Dinge" zusammengetragen worden, die die dargestellte Figur auf jedem Hofgut für notwendig hielt.
- Der nächste gesuchte Ort trägt einen Namen, zu dem sich nur mutmaßen lässt, wo er herkommt. Ein ehemaliger General des Heeres der Bundeswehr trug diesen Namen. Doch wahrscheinlicher ist die Verbindung zu einem Handwerk, das zu einem bedeutenden Industriezweig Aachens und der Umgebung gehörte. Auch wenn die Schreibweise heute leicht anders ist: Der Klang des Namens ist gleichgeblieben.
- 1892 wurde hier ein Güterbahnhof angelegt und für gut 60 Jahre benutzt, bevor sich das Gelände "drittelte" und zu je einem Drittel einem Gewerbegebiet und einer Schule zugeschlagen wurde. Unser gesuchter Ort ist das übrige Drittel, das weiterhin einen Teil des Namens des Güterbahnhofs trägt.
- Hier entsprangen bis ins 20. Jahrhundert noch über 15 artesische Thermalquellen. Wasser spielt hier immer noch eine Rolle und findet sich auch im Namen des gesuchten Ortes wieder. Mehrere Gebäude, die einer bestimmten Nutzung des Thermalwassers dienten, zierten den Ort. Von dieser Nutzung zeugt hier heute nur noch ein erhaltenes Bauwerk, das allerdings für genau diese Funktion nicht mehr zur Verfügung steht.
- Der gesuchte Ort befindet sich im gleichnamigen Viertel Aachens. Unter dem Motto "Klimaanpassung und Lebensqualität" wurde der Ort 2022 mit einem Bundespreis ausgezeichnet. Ein Museum in der Nähe trägt den Namen ebenfalls im Titel.
- Am heute gesuchten Ort ist vor über 200 Jahren Aachens erstes Regenrückhaltebecken angelegt worden. Der Name des Ortes ist den meisten vermutlich unter dem Nachfolger dieses Beckens bekannt, der gesuchte Name bezieht sich jedoch auf einen Monarchen, von dem es drei in einem Jahr gab.
- Der gesuchte "Ort" ist ständig in Bewegung und kann an mehreren Stellen besucht werden. Er ist nicht überall sichtbar, wurde Aachen aber trotzdem schon 1248 gegen Holland einmal zum Verhängnis. Zur Entwicklung der Industrie, die Aachen lange geprägt hat, war sein Vorhandensein jedoch höchst vorteilhaft. Eine Stelle, wo man den Ort stadtnah gut besuchen kann, ist etwas, das gegen Ereignisse helfen soll, die beispielsweise 2018 und 2021 die Stadt ereilten. (Tipp: Der längste Name ist gemeint)
- Eingetragen ins Lösungsgitter freuen wir uns bestimmt alle wieder auf eine..?
Bei der Lösung helfen Google und verwandte Kartendienste, ein bisschen Aachener Ortskenntnis und das Vermögen um die Ecke zu denken deutlich mehr als Chatgpt.

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