Der Tote Briefkasten - Ein Münster Krimi

Der Regen prasselte auf das Pflaster der menschenleeren Straße am Münsteraner Hauptbahnhof, als Agentin Mara lautlos durch den Schatten glitt.
Seit Tagen beobachtete sie den Ort – einen unscheinbaren Toten Briefkasten in der Nähe eines Fahrradständers.
Heute sollte endlich die Übergabe stattfinden.
Auf einmal das Geräusch von Schritten durch das Prasseln des Regens.
Mara presste sich an die Wand, ihr Herz klopfte.
Ein Mann in grauem Mantel trat hervor, blickte sich verstohlen um, öffnete die Klappe des Toten Briefkastens und legte etwas hinein.
„Da haben wir dich“, murmelte Mara.
Doch plötzlich vibrierte ihr Handy: „Achtung, Falle! Rückzug!“
Zu spät. Der Mann drehte sich um, direkt in ihre Richtung.
Ein kurzes Lächeln, kalt wie der Regen.
„Du bist früher als erwartet“, sagte er.
Mara hechtete zur Seite, als eine Explosion die Seitenstraße erschütterte.
Staub. Flammen. Stille.
Als sie sich wieder aufrappelte, war der Mann verschwunden –
aber der Tote Briefkasten schien unversehrt.
Vorsichtig näherte sie sich und öffnete die geheime Klappe. Dort lag ein kleiner, zusammengefalteter Zettel. Als sie ihn öffneten und zu lesen begann, stockte ihr der Atem ...
Zum Cache:
Folge der Agentin Mara und finde den Toten Briefkasten. Oberstes Gebot: Bitte verhalte dich unauffällig und achte darauf, dass dich keine Muggel beim Öffnen des Toten Briefkastens beobachten. Sollte es doch einmal passieren, dann am besten mit offenen Karten spielen und den Passanten unser schönes Hobby erklären. So hat der Cache hoffentlich eine lange Lebensdauer.
Es wird kein Werkzeug benötigt und muss nichts an/abgeschraubt werden. Bitte vorsichtig öffnen und schließen, keine rohe Gewalt!
Der Cache ist auch für Zugreisende mit etwas Umstiegszeit gut zu erreichen.